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Mali

Old English Bulldog-Mischling, kastrierte Hündin, geimpft und gechipt, Allergikerin, 48 – 50 cm groß, 29 kg schwer, 1 Jahr alt.
Standort: noch bei ihrer Halterin in Berlin

Mali wurde als Welpe aus nicht gerade idealer Haltung übernommen, um sie anschließend in verantwortungsbewusste Hände abzugeben, da ihre Retterin sie mangels Vermietergenehmigung leider nicht selber behalten kann. Tatsächlich fand sich nach einigen Monaten ein gute Lösung, da man zwischenzeitlich die Halterin eines Wurfbruders von Mali kennengelernt hatte und die beiden Hunde sich bestens verstehen. Als bei ihnen ein Umzug raus aus der Großstadt anstand, durfte die niedliche Hündin mit. Bedauerlicherweise währte das Glück aber nicht lange und die neue Halterin konnte nach Trennung und erneutem Umzug nur einen Hund behalten. Also kam Mali vergangene Woche wieder zurück zu ihrer Retterin und sucht nun endlich ihr forever home!

Die Junghündin ist eine entzückende, bildhübsche und sehr menschenbezogene Knutschkartoffel mit einem eher ruhigen, sensiblen Wesen. Dementsprechend hat Mali sich die ersten Tage recht schwer damit getan, wieder nach Berlin zurückzukommen… sie musste sich erst wieder an die ganzen Geräusche und die vielen Menschen gewöhnen. Im Grunde ihres Herzens ist sie einfach kein Stadthund und fühlt sich in einer ruhigeren bis ländlichen Umgebung sichtlich wohler!

Mali ist noch etwas unsicher und sprudelt daher bei fremden Menschen nicht sofort vor lauter Freude über. Sie ist zwar grundsätzlich offen und lieb, möchte aber nicht einfach bedrängt / gestreichelt werden, weil sie das gruselig findet. „Notfalls“ bellt sie Fremde an, um sie auf Distanz zu halten, und übt sich ansonsten eher in Zurückhaltung. Wenn man ihr aber etwas Zeit gibt, nimmt sie von sich aus Kontakt auf.  Sobald man ihr Herz gewonnen hat, ist sie sehr kuschelig und verschmust.

Da Mali gerne ihre Ruhe hat, ist sie auch nicht für ein trubeliges Familienleben geeignet. Insbesondere Kleinkinder findet sie unheimlich. Vermutlich könnte sie aber mit vernünftigen Kindern ab 10 Jahren zusammenleben, die bereits gelernt haben, andere Lebewesen zu respektieren und sie nicht zu bedrängen.

Die ausgesprochen nette Hündin ist grundsätzlich komplett verträglich und wollte eigentlich immer sofort Kontakt aufnehmen und spielen. In den letzten Monaten scheint sie jedoch etwas reservierter geworden zu sein und bellt gelegentlich Hunde an. Sobald sie aber merkt, dass ihr Gegenüber ihr freundlich gesonnen ist, lässt sie sich nur zu gerne wieder auf ein Spielchen ein!

Malis Frauchen wünscht sich für das Hundemädchen unbedingt einen netten Hundekumpel oder eine Hundekumpeline, weil sie nicht nur den Eindruck hat, dass sie unbedingt einen Partner an ihrer Seite braucht, um glücklich zu sein… sondern auch weil sie von einem souveränen und bereits gut erzogenen Ersthund profitieren könnte.

So sehr Mali und ihr deutlich aktiverer Bruder ihr Zusammenleben auch genossen haben, war es doch eine Herausforderung, mit den beiden Quatschköpfen unterwegs zu sein und diese vernünftig zu erziehen, da sie sich gegenseitig hochgepusht haben und dann an der Leine auch mal beim Anblick anderer Hunde frech werden konnten.

Anbei ein paar Videos, auf denen man sehr deutlich sieht, wie sehr Mali die Gesellschaft eines ihr vertrauten Hundes genießt:

Aufgrund ihres liebevollen, ruhigen Wesens wäre eine Vergesellschaftung mit Katzen durchaus denkbar. Mali kennt Samtpfoten zwar nur ein wenig und vertraut ihnen nicht unbedingt 😉 , ist ihnen gegenüber jedoch nicht aggressiv. Hier ist aber auf jeden Fall Geduld und Zeit nötig, da Mali Jagdtrieb hat und auf Bewegungsreize reagiert.

Der Rückruf im Freilauf funktioniert bereits relativ gut und die Leinenführigkeit ist grundsätzlich sehr entspannt, wenn man alleine mit ihr unterwegs ist oder sie einen coolen Hundekumpel an ihrer Seite hat. Ist ihre Begleitung ein überdrehter Quirl (wie ihr Bruder), werden Spaziergänge tendenziell eher anstrengend. 😉  Dies ist aber bei einer so jungen Hündin nicht wirklich verwunderlich.

Die Grundkommandos beherrscht sie bereits und müssen nur weiter gefestigt werden.

Mali ist zwar im Ganzen noch etwas unsicher (vor allem bei Dunkelheit und unheimlichen Geräuschen), hat aber das Potential, unter der richtigen Anleitung eine absolut gelassene und souveräne Traumhündin zu werden!

Sie liebt es übrigens, in der Sonne zu liegen und zu relaxen…. hat aber auch einen Heidenspaß daran, mit ihren Hundefreunden zu toben, durch Wald und Flur zu rennen und im Wasser zu plantschen:

Zuhause merkt man die relaxte Mali kaum, da sie in einem ruhigen Umfeld kaum zu hören ist. Selbst wenn sie nachts mal merkwürdige Geräusche hört, bellt sie meist nur kurz auf. Sie ist stubenrein, kann – wenn sie erst einmal richtig in ihrem neuen Zuhause angekommen ist – ohne Probleme 3-4 Stunden alleine bleiben und verschläft den Großteil der Zeit. Allerdings sollte man keine Papiertücher rumliegen lassen, da sie diese gerne zerfetzt. 😉 Ansonsten hat sie aber noch nie etwas kaputt gemacht.

Bis auf eine leichte Allergie auf Geflügel und Reis und eine vermutete Allergie gegen Pollen und Gräser ist Mali kerngesund. Auch ein Röntgen (bei der Kastration) hat keine Anzeichen für mögliche Hüft- oder andere orthopädische Probleme ergeben.

Mali sucht ein liebevolles Zuhause mit viel Natur in der Umgebung. Idealerweise als Zweit- oder Dritthündin bei einem netten Paar mit abgeschlossener Familienplanung (bzw. ohne Kinderwunsch).

Da der Old English Bulldog keine anerkannte Rasse ist und Mali ggf. aufgrund ihres Aussehens als Listenhund eingestuft werden könnte, wird sie ausschließlich in ein Bundesland ohne Rasseliste vermittelt. Das wären also Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen und ab 07/2024 erfreulicherweise auch Brandenburg. 

Die Vermittlung erfolgt zu den im Tierschutz üblichen Bedingungen mit Vor- und Nachkontrolle(n), Schutzvertrag und Schutzgebühr. Keine Vermittlung in Außen- oder Zwingerhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Der Erstkontakt erfolgt über die Molosser-Vermittlungshilfe. Interessenten erhalten eine Selbstauskunft, die nach dem Ausfüllen umgehend an die Vermittlerin weitergeleitet wird.

Erstkontakt:

Molosser-Vermittlungshilfe
email: mali@molosser-vermittlungshilfe.de

Achtung: Überprüft nach Versenden einer Anfrage bitte in den folgenden Tagen auch immer Euren Spamordner! Einige Mailprogramme sortieren nämlich eMails bislang unbekannter Versender, die größere Anhänge enthalten, automatisch als Spam ein.

Hinweis der Molosser-Vermittlungshilfe:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

Mirabell

Old English Bulldog-Labrador-Mischling, Hündin, 41,7 kg schwer, 6 Jahre alt.
Standort: seit dem 06.07.2023 im Tierheim Reutlingen

Mirabell ist eine große, kräftige und wunderschöne Hündin. Abgegeben wurde sie, da das Zusammenleben mit den kleinen Kindern nicht mehr klappte.

Leider ist Mirabell einer der vielen Corona-Hunde, die während der Pandemie keinen Kontakt mit fremden Menschen hatten und auch nicht die Hundeschule besuchen konnten. Aufgrund dessen hat sich eine Fremden gegenüber unsichere und abweisende Hündin entwickelt.

Mit ihren Menschen hingegen ist sie ein absoluter Traum: freundlich, liebevoll, verspielt, gelehrig und anhänglich. Sie läuft inzwischen gut an der Leine, kennt alle Signale, fährt im Auto mit oder bleibt auch mal alleine zuhause.

Im Tierheim versteht Mirabell sich mit wenigen Rüden, teilt aber ungern (vor allem wenn es um’s Futter geht). Katzen mag sie nicht.

Die Hübsche ist sehr gut an den Maulkorb gewöhnt und trägt ihn wie selbstverständlich in engen Situationen und z.B. beim Tierarzt.

Für Mirabell suchen wir Molosserfans und Menschen, die Platz für einen großen Hund haben, gerne mit Haus und eingezäuntem Garten.

Kontakt:

Tierschutzverein Reutlingen u.U.e.V.
Im Stettert 1-3
72766 Reutlingen

Tel. (07121) 144 806 – 60
Mail: hunde@tierschutzverein-reutlingen.de

Hinweis der Molosser-Vermittlungshilfe:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

NOTFALL!

Update 05. Juni 2024: Nach mehreren Treffen und einem positiven Vorbesuch wird Scotch in ein paar Tagen zu einer rasse-erfahrenen Familie ziehen. Wir drücken die Daumen, dass er dort nicht in alte Verhaltensmuster zurückfällt bzw. dass man ihn wieder auf Kurs bringt und er bei seinen neuen Menschen tatsächlich sein forever-home findet! 

Scotch

Old English Bulldog, Rüde, geimpft, aber nicht gechipt, 45 cm groß, 30 kg schwer, 3 Jahre alt.
Standort: noch bei seinen Haltern bei Hamburg (Schleswig-Holstein)

Scotch sucht wegen Überforderung DRINGEND ein Zuhause. Ihm wäre auch schon mit einer kompetenten Pflegestelle geholfen, in der man vernünftig mit ihm arbeitet!

29. April 2024:

Scotch ist in der Regel ein entspannter Artgenosse, der am liebsten den halben Tag verschlafen würde. Wenn es dann aber losgeht, liebt er die Aktion und Bewegung. Auf Spaziergängen benimmt er sich vorbildlich: er beherrscht die Grundkommandos, läuft sehr gut an der Leine, hat keinen Jagdtrieb und lässt sich daher auch im Freilauf sicher abrufen.

Auch bei Hundebegegnungen gibt es keinerlei Probleme: Scotch geht Ärger lieber aus dem Weg und überlässt seinem Halter in solchen Momenten gerne die Führung. Mit kleinen Rüden zeigt er sich gut verträglich, bei großen entscheidet die gegenseitige Sympathie. Hündinnen findet er natürlich viel interessanter und beschnüffelt sie dann intensiv, was einige Mädels sehr nervig finden. 😉

Mit Katzen und anderen Tieren liegen keine Erfahrungswerte vor.

An fremden Menschen geht Scotch mit Abstand sehr entspannt vorbei, reagiert bei Annäherung von Männern aber sehr misstrauisch. Auch neue Situationen verunsichern ihn schnell und er reagiert eher ängstlich.

Im Miteinander mit seinen Menschen ist Scotch hochsensibel und versteht ihre Gefühlslage sofort. Er ist anhänglich und zutraulich, möchte allerdings trotzdem nicht bedrängt werden.

Bislang klingt das Alles nicht weiter tragisch: ein sensibler, eher unsicherer Hund, der fremde Menschen skeptisch beäugt.  Na, und?
Doch genau darin hat das eigentliche Problem seine Wurzeln!

Seit Beginn seiner Pubertät hat Scotch eine ausgeprägte Futteraggression entwickelt und zeigt Kontrollverhalten zu Hause. Da seine Halter nicht so recht wussten, wie sie damit umgehen sollten, wandten sie sich an (mehrere) Hundetrainer, die durch ihre Trainingsmethoden die Problematik leider nur verschärft haben. Näheres dazu erzählen die Halter gerne im persönlichen Gespräch.

Das Resultat ist, dass Scotch nach diesen Trainingsfehlern im häuslichen Umfeld nur noch sehr schlecht auf Korrekturversuche seiner aktuellen Halter reagiert und eine geringe Frustrationstoleranz zeigt. Am liebsten ist es ihm, wenn er seine Ruhe hat und alles seinen geregelten und geordneten Lauf geht.

Besucher (Handwerker, aber auch Freunde der Familie, die er nicht gut kennt) sieht Scotch nicht gerne in seinem Zuhause und würde sich sofort in der Verantwortung sehen, die ihm nicht genehme Situation zu regeln. Bekannte Menschen, wie die Großeltern und all jene, die er seit Welpen-Alter an kennt, lässt er hingegen problemlos ins Haus, freut sich über sie und bringt ihnen bei der Begrüßung gerne „Geschenke“ (am liebsten Schuhe) vorbei. 😉

Sorgen macht seinen Haltern aber vor allem das Zusammenleben mit dem nun 16 Monate alten Sohn der Familie:  bislang zeigt Scotch sich dem Kind gegenüber eher ausweichend/desinteressiert und sucht das Weite, wenn es ihm zu nah oder laut wird. Aufgrund seiner geringen Frustrationstoleranz ist aber zu befürchten, dass er irgendwann doch nach vorne geht, wenn er sich zu sehr bedrängt fühlt.

Man kann einem Kleinkind zwar erklären, dass man dem Hund nicht in die Schnauze fassen sollte, aber niemand kann garantieren, dass das Kind  es nicht doch tut, wenn man mal einen Augenblick nicht aufpasst / nicht schnell genug ist, um einzugreifen. Dadurch muss aktuell ständig jemand hinter dem Kind herlaufen, wenn auch Scotch Zugang zu allen Räumen hat.  Das stresst Mensch und Hund mittlerweile sehr!

Scotch braucht einen geregelten Alltag, klare Strukturen, Sicherheit und Konsequenz… all das können seine Menschen ihm aber einfach nicht bieten. Deshalb haben sie sich schweren Herzens dazu entschlossen, ein neues Zuhause für ihn zu suchen, das besser für ihn geeignet ist.

Der kleine Bollerkopf ist definitiv kein Anfängerhund und sollte am besten in Hände kommen, die sich bereits mit OEBs auskennen und wissen, wie sie ihn zu nehmen haben. Hier sind Menschen mit starker Führungspersönlichkeit (nicht mit Härte zu verwechseln!) gefragt, auf die sich Scotch absolut verlassen kann.

Für das Leben mit Kindern ist Scotch nicht geeignet. Ggf. könnte er mit einer souveränen Hündin zusammenleben. Ein Einzelplatz wird aber bevorzugt, um keine unnötigen Risiken einzugehen.

Scotch ist ein fitter, junger Hund, der lediglich eine leichte Futterunverträglichkeit und ansonsten keine gesundheitlichen Probleme hat. Er ist stubenrein, kann nach Eingewöhnung problemlos alleine bleiben und ist ein angenehmer Mitbewohner, solange ihn nichts stresst.

Wir wünschen uns für Scotch ein ruhiges Zuhause oder eine kompetente Pflegestelle bei hundeerfahrenen Menschen, die ihn konsequent und mit viel Geduld durch den Alltag begleiten und für die Futteraggression, Kontrollverhalten (in den eigenen vier Wänden) und eine geringe Frustrationstoleranz keine Fremdwörter sind. 

Die Vermittlung erfolgt zu den im Tierschutz üblichen Bedingungen mit Vor- und Nachkontrolle(n), Schutzvertrag und Schutzgebühr. Keine Vermittlung in Außen- oder Zwingerhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Der Erstkontakt erfolgt über die Molosser-Vermittlungshilfe. Interessenten erhalten eine Selbstauskunft, die nach dem Ausfüllen umgehend an die Vermittler weitergeleitet wird.

Erstkontakt:

Molosser-Vermittlungshilfe
email: scotch@molosser-vermittlungshilfe.de

Achtung: Überprüft nach Versenden einer Anfrage bitte in den folgenden Tagen auch immer Euren Spamordner! Einige Mailprogramme sortieren nämlich eMails bislang unbekannter Versender, die größere Anhänge enthalten, automatisch als Spam ein.

Hinweis der Molosser-Vermittlungshilfe:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

NOTFALL!

Update 05/2024: Vor einer Weile hatten wir (Dorty von Bulldogssearchhome und Grazi von der MVH) die Gelegenheit, Tyson persönlich kennenzulernen…. und waren ganz angetan von dem kompakten kleinen (und bildschönen) Kerl, der mit seinem Handicap bestens zurechtkommt. Auf den ersten Blick fällt seine missgebildete Vorderpfote gar nicht auf und er schont diese auch nicht, sondern tritt damit schön feste auf. Er rennt und springt, als ob nichts wäre!

Wie man anhand der Fotos bereits erahnen kann, haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein in einem überfüllten Park mitten in der Düsseldorfer Innenstadt getroffen, in dem es von Spaziergängern, Radfahrern, Sonnenanbetern, Slacklinern, picknickenden Familien, spielenden Kindern und Hunden nur so wimmelte. Tyson war zwar sehr aufgeregt und hat teilweise ordentlich an der Leine gezogen, hat aber zu keinem Zeitpunkt versucht, im Vorbeilaufen Menschen oder Hunde anzublaffen.

Sobald wir stehengeblieben sind, kam er ganz allmählich zur Ruhe, war gut ansprechbar, blieb brav liegen, hat sich aber auch schnell und gerne zum Spielen animieren lassen. Hat Tyson erst einmal einen Stock oder einen Tannenzapfen zwischen den Zähnen, gibt er diesen zwar nicht mehr gerne her, lässt sich ihn aber von seiner Bezugsperson ohne Murren abnehmen…. selbst wenn diese ihm dafür tief in die Schnute greifen muss. 

Der vorsichtshalber angelegte Maulkorb konnte übrigens innerhalb weniger Minuten abgenommen werden, da Tyson weder uns noch meinen (Grazis) größeren  Rüden als Bedrohung empfand. Trotzdem ist der MK nicht nur ein „modisches Accessoire“, sondern sollte in bestimmten Situationen ganz bewusst benutzt werden, da Tyson in der Vergangenheit bereits gegenüber Zwei- und Vierbeinern gezeigt hat, dass er notfalls nach vorne geht und es nicht beim Stellen und Verbellen belässt. 

Aufgrund eines Vorfalls wurde Tyson Mitte 2022 einem Wesenstest unterzogen. Glücklicherweise wurde das Kerlchen nicht als gefährlich eingestuft und hat auch keine generelle Maulkorbpflicht erhalten. Allerdings besteht die Auflage, dass er im Hundeauslauf einen Maulkorb trägt. 

Obwohl man versucht sein könnte, Tyson durch seine geringe Größe und sein ansprechendes Aussehen direkt für einen knuddeligen kleinen Bollerkopf zu halten, darf man nicht vergessen, dass er ein ernst zu nehmender Hund ist, der souverän und verantwortungsbewusst geführt und angeleitet werden muss. Jederzeit.   

Seiner Halterin ist das bewusst und sie passt dementsprechend auf, allerdings neigen Personen, die Tyson gut kennt und mag, schnell dazu, ihn zu unterschätzen und ungesichert in Situationen zu bringen, mit denen er überfordert ist. Demzufolge darf er sich auch nicht mehr frei im Büro bewegen, wenn er mit zur Arbeit kommt. 

Glücklicherweise betrachtet Tyson seine Box als Ruhe- und Rückzugsort, an dem er den Großteil des Arbeitstages brav verschläft, von einem längeren Spaziergang zwischendurch mal abgesehen. Kommen fremde Personen ins Büro, die ihm suspekt erscheinen, bellt er zwar, lässt sich aber von seiner Halterin schnell beruhigen.

Entspannter wäre es aber sicherlich, wenn er ein Zuhause hätte, in dem er tagsüber zuhause bleiben und sich frei bewegen könnte… und in dem er vor allem nicht (lange) alleine bleiben müsste.  

Tyson ist gegenüber seinen Bezugspersonen und ihm gut bekannten Personen wirklich ein Schatz: anhänglich, lustig, charmant und verspielt. Es wäre toll, wenn er diese Seite auch bulldog-erfahrenen Menschen zeigen dürfte, die gerne eine kleine Herausforderung annehmen und nicht nur sein Vertrauen, sondern vor allem seine Loyalität und sein Herz gewinnen möchten!

Tyson

Old English Bulldog, kastrierter Rüde, geimpft und gechipt, deformierte Vorderpfote, Allergiker, 40 cm groß, 22 kg schwer, 6 Jahre alt.
Standort: noch bei seiner Halterin in Düsseldorf

Tyson sucht dringend ein Zuhause, in dem er nicht alleine bleiben muss!

Tyson gehörte eigentlich dem erwachsenen Sohn der Halterin, der leider wenig Zeit für den Burschen hatte und ihn schließlich bei seiner Mutter zurückließ, als er aus beruflichen Gründen ins Ausland ging.  Sie, die nie einen Hund wollte, brachte es aber nicht über’s Herz, den netten, aber noch  unerzogenen Rüden im Tierheim abzugeben und gibt nun schon seit drei Jahren ihr Bestes, um dem kleinen Bollerkopf gerecht zu werden… schafft es aber einfach nicht, ihm die souveräne Führung zu geben, die er braucht.

Tyson ist ein unglaublich verschmuster, charmanter und anhänglicher Rüde. Am liebsten ist er ständig an der Seite seines Menschen und hat dementsprechend immer noch Probleme mit dem Alleinebleiben. Was wiederum seine berufstätige Halterin vor entsprechende Probleme stellt, da Tyson leider auch nicht der geborene Bürohund ist. 🙁

Fremden Menschen gegenüber ist er grundsätzlich neugierig und offen, begegnet man ihm aber mit Unmut und Tyson ist mit der Gesamtsituation überfordert, geht er im Extremfall nach vorne. Kann man Begegnungen nicht absolut kontrolliert und positiv gestalten, ist es sicher besser, den kleinen Kerl nicht in Situationen zu bringen, die ihn verunsichern / überfordern könnten.

Mit Artgenossen sieht es ähnlich aus: Tyson ist grundsätzlich verträglich, legt aber keinen gesteigerten Wert auf andere Hunde. Wenn auf dem Hundespielplatz alle auf ihn zustürmen und ihn beschnuppern wollen, dreht er von sich aus ab und will gehen. Kommt ihm dann jemand krumm, quittiert er das sofort mit einem Drohschnappen und sagt ganz deutlich, dass er in Ruhe gelassen werden möchte.

Tyson wäre dementsprechend als Einzelhund besser geeignet. Mit Katzen liegen keine Erfahrungswerte vor.

Mit Kindern kommt Tyson zwar klar, aber da er ein Grobmotoriker und stürmischer Schmuser ist, müssten diese schon mind. im Teenageralter sein und Hunde gut lesen können, weil er situativ gerne Distanz sucht und diese dann auch gewährleistet und respektiert werden sollte.

Tyson hat in den letzten beiden Jahren vieles nachgeholt, was anfangs versäumt worden ist: er ist an einen Maulkorb gewöhnt, kennt die Grundkommandos sitz, platz, down und bleib .. legt die Befolgung aber manchmal recht individuell aus. Typisch Bulldogge halt. 😉 Seine Leinenführigkeit hat sich massiv verbessert, der Rückruf im Freilauf sitzt aber mangels Gelegenheit nicht zuverlässig. Beim Training ist aber sicher hilfreich, dass er arg verfressen ist und über Futter gut motiviert werden kann.

Beim Füttern ist zu beachten, dass Tyson einige Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten hat. Aktuell bekommt er Bio-Tiernahrung  plus diverse Öle und eine Vitamin-Mineralstoffmischung, was natürlich recht kostenintensiv ist. Hier können die neuen Halter aber sicher noch schauen, ob sie günstigere Alternativen finden, mit denen das Kerlchen gut zurecht kommt.

Ein weiterer Kostenpunkt sind die Apoquel-Tabletten, auf die er gut eingestellt ist und die mit gut 140 € alle 50 Tage zu Buche schlagen.

Tysons linke Vorderpfote ist übrigens von Geburt an missgebildet, bereitet ihm aber keine Schwierigkeiten. Er belastet die Pfote ganz normal, geht gerne spazieren, rennt und hopst, als ob nichts wäre. Siehe Video. 😉

Mittlerweile hat er aber eine Orthese erhalten, damit ihm bei langen Gängen durch die Stadt (also auf hartem Untergrund) die Pfote nicht doch mal weh tut.

Bälle und Stöckchen sind übrigens SEIN Ding! Da vergisst Tyson dann gerne mal alles um sich herum.

Tyson ist stubenrein und macht nichts kaputt, was ihm nicht gehört (Schuhe, Kleidung und Möbel sind also vor ihm sicher). Essbares sollte aber immer gut weggestellt werden. 😉

Sein größtes Problem ist das Alleinebleiben, das er mit ausdauerndem Bellen quittiert. Außerdem ist er ziemlich schreckhaft, vor allem bei lauten Geräuschen. Er ist ein kleiner Angsthase, der in Schrecksituationen losbellt, so dass Fremde meinen, er sei der Hund von Baskerville. 😉

Tyson braucht unbedingt einen coolen Menschen an seiner Seite, der ihm Sicherheit und das Gefühl gibt, sich absolut auf ihn verlassen zu können. Jemanden mit Hunde-Erfahrung oder besser noch Bulldoggen-Erfahrung, der Spaß daran hat, weiter an Tysons Erziehung zu feilen. Idealerweise sollte das Kerlchen nicht alleine bleiben müssen oder aber in seinem neuen Zuhause so ländlich leben, dass es nicht weiter tragisch ist, wenn er bellt. Ein Haus mit Garten in ruhiger Umgebung wäre natürlich ein Traum.

Interessenten sollten bitte bedenken, dass es sich beim Old English Bulldog nicht um eine anerkannte Rasse handelt und dass er von einigen Behörden als Anlagenhund eingestuft wird, sprich: in diesem Fall muss man alle Auflagen erfüllen, die bei der Haltung eines „gefährlichen Hundes“ verlangt werden, incl. einer gegebenenfalls erhöhten Hundesteuer.

Die Vermittlung erfolgt zu den im Tierschutz üblichen Bedingungen mit Vor- und Nachkontrolle(n), Schutzvertrag und Schutzgebühr Keine Vermittlung in Außen- oder Zwingerhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Der Erstkontakt erfolgt über die Molosser-Vermittlungshilfe. Interessenten erhalten eine Selbstauskunft, die nach dem Ausfüllen umgehend an die Vermittler weitergeleitet wird.

Erstkontakt:

Molosser-Vermittlungshilfe

email: tyson@molosser-vermittlungshilfe.de

Achtung: Überprüfen Sie nach Versenden einer Anfrage bitte in den folgenden Tagen auch immer Ihren Spamordner! Einige Mailprogramme sortieren nämlich eMails bislang unbekannter Versender, die größere Anhänge enthalten, automatisch als Spam ein.

Hinweis der Molosser-Vermittlungshilfe:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

NOTFALL!

Luna

Old English Bulldog (mit Papieren), kastrierte Hündin, geimpft und gechipt, 50 cm groß, 29 kg schwer, 6 Jahre alt.
Standort: noch bei ihren Haltern in Neuss (NRW)

Luna sucht dringend ein neues Zuhause, da ihre Halter komplett mit einer Bulldogge überfordert sind und die Hündin bei ihnen Verhaltensweisen an den Tag legt, die in souveräner, erfahrener Hand nicht auftreten!

An sich ist Luna eine wirklich nette Hündin: sie ist eine sehr liebe, anhängliche und menschenbezogene Schmusebacke, freut sich überschwänglich über jeden Besucher, hat kein Problem mit Kindern, verhält sich Hunden gegenüber in der Regel freundlich bis neutral,  lebt aktuell ohne größere Probleme mit einem Yorkshire Terrier-Rüden zusammen, ist recht genügsam in puncto Spaziergänge  (eine große Runde im Freilauf sowie 1–2 kleinere Runden am Tag reichen ihr), ist stubenrein, bleibt problemlos bis zu 4 Stunden alleine, zerstört nichts und bellt nicht in der Wohnung.

Das „Problem“ sind ihre Halter, die selber offen zugeben, dass sie nicht sonderlich gut in Sachen Konsequenz sind. Und Konsequenz sowie eine glaubhaft-souveräne Anleitung sind nun mal das A und O beim sprichwörtlichen Dickkopf einer Bulldogge. 😉 Nimmt die ihre Menschen nicht ernst und sieht sich in der Pflicht, alles selber regeln zu müssen, kann das bei einem sozial nicht kompetenten Hund recht schnell aus dem Ruder laufen…und genau das ist hier passiert!

Kurz und gut: Luna fühlt sich verantwortlich und schirmt ihre Menschen nicht nur vor anderen Hunden ab, sondern reagiert auf Spaziergängen immer stärker auf (ihrer Meinung nach) potentiell gefährliche Reize/Situationen. Selbst vorbeifahrende E-Scooter, Pkw-Anhänger oder Traktoren können sie aus der Fassung bringen.

Dieses Verhalten zeigt sie NICHT, wenn sie mit ihrem Trainer unterwegs ist!

Er war übrigens so freundlich, Luna bei einem Spaziergang OHNE ihre Halter zu filmen. In den Videos hat sie zwar wenig Lust, sich von zuhause zu entfernen, lässt sich aber motivieren mitzulaufen und trottet dann an lockerer Leine neben ihm her, ohne auf Passanten, Radfahrer & Co. zu reagieren. Da die Videos sehr lang sind, schicken wir sie ernsthaften Interessenten auf Anfrage gerne zu.

Luna war auch schon während eines Urlaubs eine Woche bei dem Trainer in privater Pension mit vollem Familienanschluss. Sie hat in der ganzen Zeit keinerlei Auffälligkeiten gezeigt und lag sogar hin und wieder mit der dort vorhandenen Labrador-Hündin in einem Körbchen. Auch lief (und läuft) sie problemlos in einer Hundegruppe von bis zu 12 Hunden mit, möchte dort nie den Ton angeben und lässt sich sogar manchmal auf ein Spielchen ein. 😉

Interessanterweise kann es aber durchaus passieren, dass sie einen Hund anraunzt/verbellt , mit dem sie gerade noch freundlich  interagiert hat…. nur weil einer ihrer Halter in ihre Nähe kommt!

[Anmerkung MVH: Auch von diesem Video gibt es eine lange Version, in der man Luna sogar im Freilauf sieht.]

Laut Hundetrainer, mit dem wir ausführlich gesprochen haben, handelt es sich definitiv um ein personenbezogenes Problemverhalten. Dies bedeutet aber nicht, dass Luna sich in anderer Hand gleich perfekt benehmen wird: potentielle Adoptanten sollten sich bewusst sein, dass sie (evtl. erst nach einer gewissen Eingewöhnungsphase) durchaus wieder versuchen könnte, ihre Menschen zu „beschützen“… schließlich ist auch ein Hund nur ein Gewohnheitstier. 😉

Hier sind also wirklich hunde-erfahrene Bulldog-Versteher gefragt, die Luna fair, aber bestimmt klar machen können, dass es nicht nötig ist, sich aufzuregen, weil „mensch“ alles Wichtige regelt.  Dann sollten auch bald wieder für alle Seiten entspannte Spaziergänge möglich sein.

Lunas Menschen sind sehr traurig, mussten sich aber eingestehen, dass sie es selbst mit professioneller Hilfe nicht schaffen, die bestehenden Kommunikationsschwierigkeiten mit ihrem Hund zu bewältigen. Sie sind nur noch gestresst, wenn es raus geht, und sehen außerdem dem im Juni  anstehenden Umzug nach Niedersachen mit Bangen entgegen, weil dort fast überall Leinenpflicht herrscht und Luna nur an der Leine so heftig reagiert.

Luna wurde im Juli 2019 übrigens nach einer Phänotypisierung als „großer Hund“ laut § 11 des Landeshundegesetzes NRW eingestuft, so dass man davon ausgehen kann, dass sie auch in anderen Bundesländern nicht als Anlagehund angesehen werden wird.

Weiterhin sollte man wissen, dass sie 2021 am Kreuzband (rechts) operiert worden ist und dass sie vermutlich gegen Gräser und/oder Pollen allergisch ist. Sie bekommt tägl. ½ Tablette Apoquel (20 Tabletten => ca. 62,– €) und ist damit soweit beschwerdefrei.

Lunas Menschen wünschen sich für die kleine Wuchtbrumme ein Leben als Familienhund (auch Kleinkinder sind kein Problem). Es wäre toll, wenn sie dann auch endlich wieder überall dabei sein dürfte, was aktuell nicht mehr möglich ist. Auch würde sie sich über einen Garten freuen.

Gerne dürfte bei gegenseitiger Sympathie ein selbstbewusster und cooler Rüde vorhanden sein. Katzen hingegen sind ein No-Go. 😉

Die Vermittlung erfolgt zu den im Tierschutz üblichen Bedingungen mit Vor- und Nachkontrolle(n), Schutzvertrag und Schutzgebühr. Keine Vermittlung in Außen- oder Zwingerhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Der Erstkontakt erfolgt über die Molosser-Vermittlungshilfe. Interessenten erhalten eine Selbstauskunft, die nach dem Ausfüllen umgehend an die Vermittler weitergeleitet wird.

Erstkontakt:

Molosser-Vermittlungshilfe
email: luna@molosser-vermittlungshilfe.de

Achtung: Überprüft nach Versenden einer Anfrage bitte in den folgenden Tagen auch immer Euren Spamordner! Einige Mailprogramme sortieren nämlich eMails bislang unbekannter Versender, die größere Anhänge enthalten, automatisch als Spam ein.

Hinweis der Molosser-Vermittlungshilfe:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

NOTFALL!

22. März 2024: Klein, kompakt, gesund, bildhübsch, supernett, kinderlieb und – bis auf ihre Leinenpöbelei – gut erzogen und gut händelbar: Das ist Kimba! Einziges Manko: sie verteidigt ihr Futter und sollte daher nicht mit anderen Tieren zusammenleben.

Eigentlich nicht weiter tragisch, sollte man meinen. Doch bislang gab es kaum Anfragen für den niedlichen Bollerkopf und so langsam brennt jetzt die Zeit.

Da in ihrem Zuhause auch noch ein Kleinkind durch die Räume wackelt, ist die Situation durch das ständige Aufpassen und das Separieren der Hunde mittlerweile so belastend und anstrengend, dass Kimba über kurz oder lang das Tierheim droht, sollte sich nicht bald eine Lösung finden. 🙁

Idealerweise wäre das ein Einzelplatz bei rasse-erfahrenen Hund’lern oder eine kompetente Pflegestelle!

Wo sind die Bulldog-Fans, die Kimba helfen können und wollen?

Kimba

Old English Bulldog, kastrierte Hündin, gechipt und geimpft, ca. 40 cm groß, ca. 28 kg schwer, 7 Jahre alt.
Standort: noch bei ihren Haltern im Landkreis Stade (Niedersachsen)

Kimba sucht dringend ein neues Zuhause, da sie sich mit dem vorhandenen Rüden nicht mehr verträgt und die Hunde daher im Haus getrennt werden müssen.

13. Juli 2023:

Kimba ist eine „aussortierte“ Zuchthündin, die von ihrer Familie vor gut zwei Jahren übernommen worden ist und sich schnell gut in den Alltag eingefügt hat. Vor allem im Umgang mit Kindern ist sie einfach nur toll und megaentspannt. Sie kann nur ihr Gewicht und ihre Kraft schlecht einschätzen, weshalb Kinder schon mal auf dem Hosenboden landen können, wenn sie – wie der knapp 2-jährige Sohn der Familie – noch nicht besonders standfest sind. 😉

Die kleine Knautschnase ist generell superlieb zu jedermann, auch zum Tierarzt, und möchte am liebsten den ganzen Tag knuddeln und schmusen, vor allem wenn sie mit ihren Menschen auf der Couch sitzen darf. Aber auch gemeinsames Spielen findet sie toll – man muss nur ein bisschen aufpassen, dass sie als Balljunkie nicht zu sehr überdreht.

Kimba liebt autofahren, ist stubenrein, kann ohne Probleme alleine bleiben und passt gut auf ihr Zuhause auf. Wenn sie hier neue Gesichter sieht oder ihr fremde Menschen begegnen, ist sie erst mal skeptisch und bellt sie schon mal an, taut aber sehr schnell auf und freut sich dann über jede Aufmerksamkeit.

Jagdtrieb ist zwar vorhanden, aber die Grundkommandos sitzen incl. Rückruf im Freilauf. Nur Kimbas Leinenführigkeit könnte noch etwas Feinschliff vertragen. Vor allem wenn Bewegungsreize (wie z.B. Autos, Fahrräder, Roller) sie triggern oder  andere Hunde auftauchen, auf die sie teilweise recht heftig reagiert.

Kimba ist kerngesund, hat keine Allergien oder Unverträglichkeiten, neigt aber seit der Kastration (wegen wiederholter Gebärmutterentzündungen) dazu, schnell mopsig zu werden und bekommt daher ein spezielles Diätfutter, mit dem sie ihr Gewicht gut hält.

Bis auf die – für erfahrene Hund’ler sicher gut händelbare – Leinenaggression ist Kimba eine ganz tolle Hündin, die ihren Menschen viel Freude bereitet…. deshalb ist ihnen die Entscheidung, sich wieder von ihr zu trennen, nicht leicht gefallen.

Ausschlaggebend ist aber die Tatsache, dass Kimba sich nicht mehr mit dem vorhandenen Rüden versteht. Beim Kennenlernen war sie im ersten Moment angespannt, doch ihre Stimmung lockerte sich schlagartig und die beiden Hunde kamen grundsätzlich auch zuhause gut zurecht. Leider ist Kimba aber extrem futterneidisch, weshalb die Hunde immer wieder aneinander geraten.

Kimbas Halter haben lange mit professioneller Hilfe an der Problematik gearbeitet, müssen aber immer noch damit rechnen, dass es Zoff bezüglich eines Brotkrümels oder ähnlichem gibt, so dass sie die Hunde aktuell trennen. Die Gefahr, dass das Kleinkind der Familie irgendwann mal zwischen die Fronten geraten könnte, ist einfach zu groß.

Kimba sucht daher dringend ein Zuhause bei Bulldog-Fans mit Haus und Garten, wo sie als Einzelprinzessin die Aufmerksamkeit bekommt, die sie so sehr liebt. Gerne können auch kleine Kinder vorhanden sein, solange die Eltern darauf achten, dass sie die Kiddies im Überschwang der Gefühle nicht umkegelt. 😉

Die Vermittlung erfolgt zu den im Tierschutz üblichen Bedingungen mit Vor- und Nachkontrolle(n), Schutzvertrag und Schutzgebühr. Keine Vermittlung in Außen- oder Zwingerhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Der Erstkontakt erfolgt über die Molosser-Vermittlungshilfe. Interessenten erhalten eine Selbstauskunft, die nach dem Ausfüllen umgehend an die Vermittler weitergeleitet wird.

Erstkontakt:

Molosser-Vermittlungshilfe
email: kimba@molosser-vermittlungshilfe.de

Achtung: Überprüfen Sie nach Versenden einer Anfrage bitte in den folgenden Tagen auch immer Ihren Spamordner! Einige Mailprogramme sortieren nämlich eMails bislang unbekannter Versender, die größere Anhänge enthalten, automatisch als Spam ein.

Hinweis der Molosser-Vermittlungshilfe:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

Maisy

American Staffordshire Terrier-Old English Bulldog-Mischling, kastrierte Hündin, Allergikerin, 44 cm groß, 20 kg schwer, 4 Jahre alt.
Standort: seit 08/2023 im Tierheim Frankfurt

Maisy ist eine wirklich drollige Hundedame, welche wir von einem befreundeten Tierheim übernommen haben… in der Hoffnung, dass in der hiesigen Region endlich die passenden Menschen auf die aparte Hündin aufmerksam werden.

Sie ist beim Erstkontakt zu ihr unbekannten Menschen erst einmal zurückhaltend und man muss Maisy Zeit zum Kennenlernen gewähren. Wenn sie aber Vertrauen gefasst hat, zeigt sie sich von ihrer besten Seite, ist freundlich und offen und möchte spielen, kuscheln und nah bei ihren Menschen sein. Auch hat sie sehr viel Spaß am Lernen und liebt ausgedehnte Spaziergänge.

Leider wissen wir nichts über Maisys Vorleben, besonders toll kann es aber nicht gewesen sein, da sich das Hundemädchen vor schnellen und hektischen Bewegungen gruselt und auch nicht überraschend von oben angefasst werden möchte. Daher kann diese tolle Hündin nur an Personen mit guter Erfahrung im Umgang mit Hunden (möglichst mit Rasse-Erfahrung) vermittelt werden.

Im Haushalt lebende Kinder sollten mindestens zwölf Jahre alt sein und ebenfalls bereits den Umgang mit Hunden kennen.

Katzen mag Maisy nicht und bei Artgenossen ist sie wählerisch. Sie bevorzugt eindeutig stattliche Rüden. 😉

Maisy läuft schön an der Leine, hält ihren Zwinger sauber und fährt problemlos im Auto mit.

Ob die Hündin stundenweise alleine zu Hause bleiben kann, ist nicht bekannt – daher muss man, wenn man sich für die wunderbare Maisy entscheidet, entsprechend Zeit einkalkulieren und mit ihr das Alleinebleiben gegebenenfalls in kleinen Schritten üben.

Maisy hat eine Getreideallergie und darf daher nur entsprechendes Futter erhalten. Außerdem ist ihr Gangbild noch etwas unrund, sie muss deshalb Muskulatur aufbauen, um dieses zu verbessern. Derzeit erhält sie entsprechende Physiotherapie – Details hierzu würden Ihnen unsere Pfleger:innen bei Interesse an Maisy gerne erklären.

Maisy benötigt nur eine Chance, um zu zeigen, welch tolle Hündin sie ist – bei den richtigen Menschen wird die süße Maus aufblühen und anstatt Sorgenfalten auf der Stirn ein breites Lächeln im Gesicht tragen. Wollen Sie Maisy zum Lächeln bringen?

Kontakt:

Tierheim Frankfurt

Tel: (069) 42 30 05 / -06
eMail: info@tsv-frankfurt.de

Hinweis der Molosser-Vermittlungshilfe:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

Brownie

Old English Bulldog, kastrierter Rüde, geimpft, gechipt und entwurmt, 3 Jahre alt.
Standort: seit Anfang 2022 im Tierheim „Tierisch Belzig“ in Bad Belzig (Brandenburg)

Brownie landete bei uns im Tierheim, weil seine Vorbesitzer überfordert waren.

Der erst dreijährige Bursche ist dem Menschen gegenüber grundsätzlich freundlich und aufgeschlossen.

Er zeigt sich bei uns bulldogtypisch oft mit dem Kopf durch die Wand. 😉 An der Frustrationstoleranz muss noch intensiv gearbeitet werden, hier hat Brownie aber schon viel gelernt.

Ressourcen wie z.B. Futter sind ihm wichtig, hier kann der OEB-Rüde aus der Haut fahren und es bedarf erfahrener Halter, die damit umgehen können.

Unter seiner (noch distanzlosen) und situativ vehementen Schale steckt in Brownie ein sensibler Kern. Er ist gelehrig und kooperativ, beherrscht die Grundkommandos aus dem FF und ist verschmust. Das Leben im Haus kennt der kleine Bollerkopf, er kann alleine bleiben, ist stubenrein und ein gemütlicher Mitbewohner.

Um gesundheitliche Baustellen auszuschließen, wurde Brownie von uns im CT untersucht. Wir waren erstaunt, dass er im Bewegungsapparat kerngesund ist – absolut keine Selbstverständlichkeit für eine Bulldogge. Auch Futterunverträglichkeiten sind uns nicht bekannt.

Brownie kann ggf. zu einer souveränen Ersthündin vermittelt werden. In einer Familie mit Kindern sehen wir ihn nicht.

Wir stehen unseren Adoptanten auch nach der Vermittlung mit Rat und Tat und bei Bedarf auch mit Trainingsstunden zur Verfügung.

Kontakt:

T.I.E.R.E. e.V.

mobil: (0163) 759 66 78 – per WhatsApp
email: oeffentlichkeitsarbeit.tiereev@gmail.com

Hinweis:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

Viet

Englischer Bulldoggen-Mischling, Rüde, mittelgroß, 6 Jahre alt.
Standort: seit dem 15.07.2021 im Tierheim Berlin

Das Tierheim schreibt: 

Viet kam über eine Sicherstellung zu uns – leider gab es in seinem bisherigen Umfeld Bissvorfälle gegenüber Menschen.

Bei uns hat er mittlerweile Fortschritte gemacht und trägt seinen Maulkorb zum Beispiel zuverlässig. Über Futter lässt er sich sehr gut motivieren, was das Training mit ihm einfacher macht. Aus der Hand lässt er sich füttern, Vorsicht ist jedoch geboten, wenn er eine Ressource für sich beansprucht (z.B. Napf oder Spielzeug). Hier darf man nicht einfach schnell hingreifen und ihm die Ressource mit einem „Befehl“ entreissen. Viet muss die Möglichkeit haben, entspannt und in Ruhe zu fressen. Wir beraten Sie gerne, welche Managementmaßnahmen im neuen Zuhause getroffen werden können, damit das Zusammenleben mit dem Burschen konfliktfrei sein kann.

Mit seinen Artgenossen versteht Viet sich nicht und möchte Einzelprinz sein.

Der kleine Bollerkopf liebt es, neben seiner Bezugsperson (am besten auf kühlem) Boden ein Nickerchen zu halten. Er bevorzugt schattige Plätze im Garten, da er aufgrund der bei ihm vorhandenen Qualzuchtmerkmale wie der kurzen Schnauze durchaus Probleme mit der Atmung bei höheren Temperaturen oder bei Belastung hat. Da Viet immer wieder mal mit der Haut Probleme hat, wird er auch künftig regelmäßige Tierarztbesuche nötig haben. Dabei benötigt er zwar einen Maulkorb, ist aber ein sehr tapferer und kooperativer Patient bei Behandlungen.

Für Viet suchen wir souveräne und verantwortungsbewusste Menschen, die bereits Erfahrung mit schwierigen Hunden haben und sicher mit ihm umgehen können. Kinder sollten nicht mit im Haushalt leben.

Wenn Sie Viet eine Chance geben möchten, senden Sie bitte unter Angabe Ihrer Telefonnummer eine E-Mail an uns.  Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Vermittlungsnummer:  21/1933

Kontakt:

Tierheim Berlin
Hausvaterweg 39
13057 Berlin

email: tiervermittlung@tierschutz-berlin.de

Aktuell können Besucher*innen jeden Freitag und Samstag von 13 bis 16 Uhr das Tierheimgelände mit seinen zahlreichen Außenbereichen erkunden. Tiervermittlungen laufen generell weiterhin über persönliche Termine. 

Hinweis:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

Spencer

Old English Bulldog, kastrierter Rüde, ca. 46 cm groß, 28 kg schwer, 4 Jahre alt.
Standort: seit dem 07.05.2021 im Tierheim Elmshorn (Schleswig-Holstein)

Spencer kam aufgrund familiärer Veränderungen und Problemen mit seinem Verhalten als Abgabehund zu uns ins Tierheim. Er lebte zuvor die längste Zeit seines Lebens in einer Familie.

Für Menschen, die die Eigenarten von Bulldoggen kennen, werden die meisten von Spencers Ideen nicht überraschend sein – deshalb suchen wir bevorzugt nach HalterInnen, die bereits Erfahrung mit Englischen Bulldoggen u. ä. Rassen haben, damit Spencers Baustellen kleiner und nicht größer werden.

Gegenüber Menschen verhält sich Spencer sehr individuell, je nach Person variiert sein Benehmen. Bei seiner Bezugsperson im Tierheim zeigt er sich kindlich, albern und verschmust und macht keine Anstalten zu schnappen oder zu zwacken. Bei anderen Leuten kann letzteres passieren, auch wenn er sie schon kennt. In seinem alten Zuhause soll er manchmal anfangs freundlich gegenüber Besuchern gewesen sein und dann später doch versucht haben, diese in Wade oder Arm zu zwicken. Ernsthaft zugebissen hat er bisher nicht, das Verhalten hat sich aber nach der Veränderung der Struktur im alten Zuhause verschlimmert.

Spencer hat seinen eigenen Kopf, macht sehr ungern etwas gegen seinen Willen und zeigt das dann auch. Zum Beispiel legt er sich platt wie eine Flunder auf den Boden, wenn „Mensch in die falsche Richtung geht“ oder hat im alten Zuhause versucht zu schnappen, wenn er zum Rausgehen angezogen werden sollte, er aber lieber weiterschlafen wollte. Gleichzeitig ist Spencer ein unsicherer Hund und fühlt sich am wohlsten bei einer Person, bei der er sich „anlehnen“ kann und die ihm seine gefühlte Verantwortung abnimmt. Diese Person kann ihn in der Regel auch problemlos durch neue oder unangenehme Situationen wie einen Tierarztbesuch führen, ohne dass er sich auffällig verhält.

Im Tierheim zeigt er sich beim Kennenlernen neuer Leute bisher angespannt und trägt dann zur Sicherheit einen Maulkorb. Auch das Annähern eines Menschen, wenn Spencer gerade mit Ressourcen (Spielzeug, Futter) beschäftigt ist, erfüllt ihn mit Sorge und Anspannung. Er könnte in solchen Momenten schnappen oder nach vorn schießen, wenn man sich falsch verhält (das wird von uns aktuell noch beobachtet).

Im alten Zuhause lebte Spencer mit Kindern zusammen, die mindestens jugendlich waren. Da er sich ihnen gegenüber jedoch auch immer wieder kritisch verhalten haben soll (und aufgrund des oben beschriebenen Verhaltens), darf es in seinem neuen Zuhause leider keine Kinder geben.

Das Gassigehen mit Spencer ist recht angenehm. Wenn er nicht aufgeregt ist, läuft er entspannt an der Leine. Probleme soll er mit vorbeifahrenden Mopeds haben, auch manche Radfahrer oder Inlineskater erregen seine Aufmerksamkeit, v. a. wenn sie laute Geräusche machen, die er nicht erträgt (quietschende Reifen etc.).

Mit Artgenossen ist Spencer nach aktuellem Stand bedingt verträglich, er hatte im alten Zuhause zwei Hundefreundinnen aus der Umgebung, mit denen er sich sehr gut verstand. Zu anderen Hunden soll er bisher wenig Kontakt gehabt haben. Bei uns im Tierheim war er beim ersten Treffen mit einer freundlichen Hündin eher genervt von ihren Spielversuchen, rannte ab und zu motzend hinterher, um danach lieber wieder zum Menschen zu laufen. Bei weiteren Kontakten zu ihr hatte er aber schon mehr Gefallen daran, zusammen zu spielen. Auch wenn sich dies weiter verbessern sollte, ist Spencer in seinem neuen Zuhause voraussichtlich als Einzelhund glücklicher.

Im alten Zuhause konnte Spencer einige Stunden problemlos alleine bleiben, nach Eingewöhnung wird dies wohl auch im neuen Zuhause der Fall sein. Im Auto fährt der Bursche sehr gerne mit.

Kontakt:

Tierschutzverein Elmshorn und Umgebung e.V.
Justus-von-Liebig-Strasse 1
25335 Elmshorn

Tel: (04121) 84921
email: info@tierheim-elmshorn.de

Öffnungszeiten:
Mo/Mi/Fr/Sa      15.00 – 17.30 Uhr

Corona-Regeln ab 01. Juni 2021:
Wenn Sie sich für ein Tier interessieren, rufen Sie bitte an und lassen sich beraten oder schreiben uns eine Mail.  Besuche sind nur mit Termin möglich.

Hinweis:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

Zocker

Old English Bulldog, kastrierter Rüde, Hüftgelenksdysplasie, 5 Jahre alt.
Standort: Tierheim Frankfurt

Unser Zocker hat leider schon einiges hinter sich. So wurde er erst an einer Parkbank angebunden und ausgesetzt. Er konnte sich befreien, geriet aber in Panik und verletzte dabei leider Passanten. Die Polizei konnte ihn schließlich ruhigstellen und zu uns bringen.

Lange musste seine Tierpflegerin daran arbeiten, sein Vertrauen zu erlangen. Der arme Bub war mit der Welt der Menschen eigentlich fertig. 🙁

Heute zeigt sich Zocker seinen Bezugspersonen gegenüber als sehr verschmust, verspielt und aufmerksam. Bei ihm unbekannten Personen ist er nach wie vor misstrauisch und braucht seine Zeit, was bedeutet, dass Interessenten mehrmals kommen müssten.

Leider wurde bei Zocker eine HD (Grad III) diagnostiziert. 

Der Bub ist mit Rüden nicht verträglich, bei Mädels entscheidet die Sympathie.

Bitte beachten Sie, dass Zocker aufgrund des o.g. Vorfalles leider als Gefahrhund eingestuft worden ist, so dass alle Auflagen eines Listenhundes für ihn erfüllt werden müssen (Sachkunde, Wesenstest, Haltegenehmigung).

Kontakt:
Tierschutzverein Frankfurt a.M.
Ferdinand-Porsche-Straße 2-4
60386 Frankfurt

Tel: (069) 42 30 05
email: info@tsv-frankfurt.de

Aufgrund der latenten Ansteckungsgefahr ist – zum Schutz der Gesundheit unseres Personals – ein Besuch unserer Tiere im Tierheim und auf dem Gnadenhof während der Vermittlungszeiten bis auf Weiteres leider nicht möglich. Ein Kennenlernen mit Terminabsprache ist jedoch möglich!

Hinweis:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.

 

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