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Dogo Canario x StaffBull x OEB Kimbo, Rüde, *07.02.2015

29. Oktober 2020

Kimbo

Dogo Canario-Staffordshire Bullterrier-Old English Bulldog-Mischling, kastrierter Rüde, beiseitig kreuzbandoperiert, 35 kg schwer, 5 Jahre alt.
Standort: noch bei den Haltern im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg

Kimbo ist ein sehr menschenbezogener, aktiver und lebensfreudiger Kerl mit gutem Grundgehorsam, der die Aufmerksamkeit seiner Bezugspersonen genießt und diese auch mal gerne charmant einfordert. Er ist sehr kuschelbedürftig und ist seiner Familie treu ergeben. Er ist mit zwei kleinen Kindern aufgewachsen, die inzwischen 4 und 7 Jahre sind, und ist sehr liebevoll und geduldig mit den beiden. Er verteidigt keine Ressourcen und lässt sich sein Futter und Spielzeug auch von den Kiddies bereitwillig abnehmen.

Der bildschöne Rüde ist ein sehr angenehmer Mitbewohner, da er zuhause sehr ruhig ist, problemlos alleine bleibt, nichts zerkaut und Verdächtiges zwar durch Anschlagen meldet, sich dann aber schnell beruhigt.

Wenn es rausgeht, kann Kimbo ordentlich aufdrehen. Dann möchte er toben und rennen und Energien loswerden… dabei kann er auch mal an der Leine ziehen, obwohl er normalerweise recht gut leinenführig ist. Kimbo ist ein Hund für sportliche Menschen, die er gerne beim Joggen oder am Fahrrad begleitet. Aber auch lange, ausgedehnte Spaziergänge sind genau seins!

Kimbo besitzt einen guten Grundgehorsam, er ist äußerst lernwillig und möchte seinem Menschen gefallen. Auch im Freilauf ist er gut abrufbar, so dass man ihn anleinen kann,  selbst wenn er auf gewisse Entfernung hin andere Hunde sieht.  An den meisten Artgenossen geht er relativ ruhig vorbei oder man kann ihn absitzen lassen. Direkter Kontakt ist nicht möglich, da Kimbo leider komplett unverträglich ist und ernsthaft verletzen würde, wenn er dürfte.

Wenn man ihn zuhause erlebt, kann man das kaum glauben, da er mit der dort vorhandenen Hündin sehr gut auskommt, auch wenn er klar der dominantere von beiden ist.  Allerdings ist diese Hündin mittlerweile die einzige, mit der er sich versteht…und genau das ist der Grund, warum sich seine Menschen nach langen Überlegungen und schweren Herzens von ihm trennen müssen.

Obwohl Kimbo seit Welpenalter in seiner Familie lebt und viel in seiner Prägungsphase kennenlernen durfte, zeigte er als aufmüpfiger Jungspund schon recht früh Tendenzen, andere Hund zu mobben. Seine Menschen haben zwei Jahre lang intensiv daran gearbeitet, Sozialkontakte gefördert und Kimbo hat sich letztendlich gut untergeordnet, wenn ihm sein Gegenüber klare Grenzen aufzeigte. Dies änderte sich aber, nachdem er imAlter von ca. 2 Jahren von dem Hund eines Bekannten gebissen wurde. Danach folgten leider weitere Vorfälle, bei denen Kimbo nicht unbedingt bessere Erfahrungen machen konnte.  Seit dem Umzug der Familie vor gut zwei Jahren sind fremde Hunde ein rotes Tuch für ihn geworden: kommt er einem fremden Hund zu nahe, handelt er frei nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. 🙁

Leider fehlt seinen Menschen die Zeit, an dieser Problematik zu arbeiten…. erschwerend kommt hinzu, dass es in der Nachbarschaft bedauerlicherweise zu einem Beissvorfall gekommen ist und man nicht riskieren möchte, dass es dort zu weiteren Zwischenfällen kommt.

Aus diesem Grund werden nun erfahrene Menschen gesucht, die genug Zeit haben, um an Kimbos Toleranz anderen Hunden gegenüber zu arbeiten, und bei denen er ein festes Zuhause findet, in dem er bleiben und alt werden darf. Ein Zuhause bei Menschen, die erkennen, welch Traumhund er eigentlich ist und die ihn so souverän anleiten, dass er lernt, ihnen voll und ganz zu vertrauen und nichts selber regeln zu müssen… und bei denen er wieder zu seiner früheren Gelassenheit zurückfindet.

Bevor Kimbo mehrfach gebissen worden ist, hat sich der kleine Bollerkopf auch sehr gut mit anderen Tieren verstanden (Pferde, Kühe, Katzen und Hasen). Mittlerweile ist er aber auch hier bei ihm bei näherem Kontakt unsicher und etwas angespannt. Durch  entsprechendes Training unter souveräner Anleitung dürfte sich das bestimmt wieder legen.

Kimbo hat zwar nur einen eher mäßig ausgeprägten Jagdtrieb, sollte aber vorsichtshalber trotzdem nicht zu Kleintieren vermittelt werden Auch wird er definitiv nur als Einzelhund vermittelt. Dafür darf er gerne wieder in einer Familie mit netten Kindern leben.

Interessenten sollten bedenken, dass Kimbo aufgrund seiner Rassemischung (Vater: Dogo Canario, Mutter:  Staffordshire Bullterrier x Old English Bulldog) je nach Bundesland und Gemeinde als Listenhund eingestuft werden könnte, obwohl er derzeit NICHT „als Kampfhund entsprechend §1 der Polizeiverordnung über das Halten gefährlicher Hunde“ in Baden-Württemberg betrachtet wird. Ein entsprechendes amtstierärztliches Gutachten liegt vor. Allerdings wurde dieses Gutachten gemacht, als Kimbo noch ein Welpe war.  Man muss also vorher zwingend abklären, ob das Gutachten anerkannt wird.

Die Vermittlung erfolgt zu den im Tierschutz üblichen Bedingungen mit Vor- und Nachkontrolle(n), Schutzvertrag und Schutzgebühr (300 €). Keine Vermittlung in Außen- oder Zwingerhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Der Erstkontakt erfolgt über die Molosser-Vermittlungshilfe. Interessenten erhalten eine Selbstauskunft, die nach dem Ausfüllen umgehend an die Vermittler weitergeleitet wird.

Erstkontakt:

Molosser-Vermittlungshilfe

email: kimbo@molosser-vermittlungshilfe.de

Hinweis:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.



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