Update 27. Mai 2011: Nachdem Hugo völlig ausgeklinkt ist, dabei nacheinander auf fast alle Familienmitglieder und den Rüden der PS losgegangen ist und den Mann des Pflegefrauchens nicht unerheblich verletzt hat, wurde er nach intensiver Rücksprache mit der Tierärztin eingeschläfert, die einen Gendefekt vermutet.Â
Bubu hat nun ein schönes Plätzchen im Garten der Familie bekommen, am dem er liebevoll beerdigt wurde.
Menschen hatten durch schlechte Zucht und Erziehung sein Leben verdorben, doch sein Pflegefrauchen glaubt – wie auch wir – ganz feste daran, dass es ihm jetzt gut geht.  Und obwohl sie wüsste, was auf sie zukommt: sie würde Bubu wieder aufnehmen. Der “Holzkopf” wird schmerzlich vermisst…Â
Update 23. Mai 2011: Momentan ist das Zusammenleben mit Bubu etwas entspannter. Beruflich bedingt musste er vor einiger Zeit drei Tage mehr oder weniger alleine zubringen. Er wurde natürlich versorgt, aber die anderen Hunde waren sicherheitshalber woanders untergebracht und die Pflegefamilie war für die Schmusestunden eben nicht greifbar. Seit alle wieder da sind, ist Hugo deutlich umgänglicher.
Obwohl die Hunde tagsüber nicht separiert werden können, ist es in letzter Zeit zu keinen Beissereien mehr gekommen, da das Pflegefrauchen Hugo sehr deutlich gezeigt, dass sie eine Ressourcenverteidigung (-> Mensch) nicht duldet. Dabei hat es sich als äußerst hilfreich erwiesen, dass sich der Rüde mit etwas Übung sehr gut lesen lässt und sich relativ verlässlich abrufen lässt, sobald es zu kriseln beginnt.
Auch wenn man nicht verschweigen darf, dass Hugo nicht ganz einfach ist, sollte man aber all seine positiven und liebenswerten Eigenschaften nicht unterschlagen.Â
Hier mal eine kurze Übersicht zu Bubus positiven Eigenschaften:
- er ist sehr lernwillig und lässt sich gut mit Leckerchen motivieren
- er lernt ausgesprochen schnell (den Staubsauger wollte er nach 10 Minuten schon nicht mehr tötenÂ
) - er ist nicht futterneidisch
- er nimmt Leckerchen unglaublich zärtlich entgegen
- er schmust sehr gerne (mit ganzem Körpereinsatz)
- er ist total verspielt und lässt sich sein Spielzeug (z.B. trockene Brötchen) ohne zu murren abnehmen
- er kann sich ganz toll freuen
- er lässt sich selbst in angespannten Situationen abrufen
- er warnt deutlich
- er lässt sich gut ablenken
- er ist sehr wachsam
Außerdem gibt es aktuelle Fotos!
Update 12. Mai 2011: Hugos Pflegefrauchen hat den stattlichen Rüden mittlerweile zwar besser im Griff, doch die Situation bleibt  weiterhin angespannt. Ihre Hündin fühlt sich z.B. derart unwohl, dass sie nun schon zwei Mal stiften gegangen ist… offenbar findet sie es außerhalb des heimischen Grundstücks schöner.
Hugo soll nun schnellstmöglich kastriert werden.
Update 23. April 2011: Heute erreichte uns folgende dringende Mail der Pflegestelle.
From: nicolegbuer
To: Verteiler
Sent: Friday, April 22, 2011 10:23 AMHallo,
leider hat sich die Situation hier dermaßen verschlechtert, daß ich jetzt handeln muß. Er hat innerhalb weniger Tage meinen Rüden zweimal ordentlich gebissen. Der arme Kerl traut sich jetzt freiwillig gar nicht mehr aus dem Zimmer meiner Tochter und hat rapide abgenommen. Meiner Hündin geht es auch nicht gut.
Hinzu kommt das sich sein Schutztrieb erheblich verstärkt hat und er das Zimmer meiner großen Tochter (einschliesslich Tochter) als seins betrachtet und alle Anderen dort nicht mehr reinlassen will. Er knurrt und hat schon einmal versucht nach meinem Mann zu schnappen.
Diese Verhaltensprobleme krieg ich hier nicht in den Griff. Mir fehlt einfach die Zeit, mich so intensiv mit Hugo auseinander zu setzen wie es nötig wäre, und unser Umfeld ist auch denkbar ungeeignet. Das Risiko, dass er meine Familie verletzt oder einem meiner Hunde ernsthafte Verletzungen zufügt ist einfach zu groß.
Meine Konsequenz sieht nun so aus das ich mir und Hugo eine Frist bis nächsten Mittwoch (27.4.) gesetzt habe. Bis dahin muss er definitiv ausgezogen sein. Ich kann einfach nicht mehr. [Anmerkung MVH: Die Dame hat es dann doch nicht über's Herz gebracht, Hugo ins TH zu bringen. Er ist also immer noch bei ihr.]
Ich hoffe es findet sich jemand der noch helfen kann. Ich bin fast immer erreichbar unter: 0177-8512632
Ich danke allen die mich bisher so gut unterstützt haben.
Viele Grüße
Update 15. März 2011: Bei Hugo handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Mix aus Rhodesian Ridgeback und Boerboel.
Update 15. März 2011: Bei Hugo handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Mix aus Rhodesian Ridgeback und Boerboel.
Er hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt und ist total dominant. Auch neigt er zu Angstaggressionen und ist allem Fremden gegenüber sehr misstrauisch.
Zur Ruhe kommt Hugo erst, wenn alle an ihrem Platz sind, egal ob Hund oder Mensch. Außerdem ist er ausgesprochen stur und reagiert eigentlich nur, wenn er es für richtig hält.Â
Alleine bleiben bzw. alleine schlafen ist ganz schwierig. Dann heult er wie ein Baby. Dabei kann er sehr ausdauernd sein und einen die halbe Nacht mit seinem “Gesang” beglücken. Manchmal versucht er auch, sich durch die Tür zu buddeln.
Mit den vorhandenen Hunden herrscht Ruhe, solange alle vor ihm spuren. Hugo brummt sie zwar ständig an, aber es ist zu kontrollieren. Beim Spazierengehen pöbelt er aber rum, wenn er auf andere Rüden trifft… bei Hündinnen ist es situationsabhängig.
Der arme Junge braucht endlich ein richtiges Zuhause. Dann wird das ein ganz toller Hund!
Hugo (Bubu)
Rhodesian Ridgeback-Mischling, unkastrierter Rüde, geboren ca. August 2009.
22. Februar 2011 – Originaltext der Vermittlerin:
Ich habe gestern Abend einen Notfall in die Hand gedrückt bekommen und brauche recht dringend Vermittlungshilfe. Ich bin Privatperson und mache eigentlich Flughafenfahrten und VK/NK usw.
Es handelt sich um einen Ridgeback-Mix Rüden, ca. 1,5 Jahre alt und unkastriert.
Hugo ist nett, aber Menschen gegenüber erstmal ängstlich. Außerdem total hormongesteuert und wohl bisher überhaupt nicht ausgelastet. Erziehung hält sich auch weitestgehend in Grenzen. Ballspiele sind toll.
Über die Vorgeschichte konnte ich nur in Erfahrung bringen, dass er vor ein paar Monaten einem polnische Hundehändler abgekauft wurde und sich jetzt angeblich nicht mehr mit dem vorhandenen Hund versteht. Die Zeitangaben waren sehr widersprüchlich.
Er wurde wohl in der Wohnung gehalten und scheint weder gechipt noch geimpft zu sein. Ich vermute, dass die Halterin einfach überfordert war (er wurde mit dickem Stachelhalsband abgegeben).
Ich brauche nun ganz schnell einen Endplatz oder eine erfahrene Pflegestelle für Hugo, da er sich hier ins Rudel nicht gut integrieren lässt. Er ist zwar durchaus verträglich und spielt mit meinem Setterrüden ganz toll. Allerdings ist Hugo ein derartiges Powerpaket, dass selbst mein Setter mittlerweile total genervt ist.
Das eigentliche Problem aber ist meine Hündin (Setter/Cockermix mit schwachen Nerven). Sie ist sehr eingeschüchtert von Hugo und fühlt sich überhaupt nicht wohl. Er versucht auch ganz nett sie unter zu buttern.
Hugo muß ganz schnell auf eine Pflegestelle als Einzelhund oder zu einem Hund gleichen Kalibers. Er reagiert sehr eifersüchtig und ging nun heute zum 2ten Mal auf meine Hündin los und hat sie auch erwischt. Er hat sich aber sofort problemlos wegscheuchen lassen und es ist nichts passiert. Nun traut sich meine Hündin gar nicht mehr von ihrem Platz und ist total verstört. Das ist natürlich kein Zustand und deshalb muß sofort eine Lösung für Hugo her. Bin für jede Hilfe dankbar. Er hat einfach eine Chance verdient, die ich ihm hier leider nicht bieten kann.
Wer helfen kann meldet sich bitte jederzeit bei mir.
R.I.P. Mastino Napoletano, Hündin, *2001
28. Dezember 2010Update 23. Februar 2011: Völlig unerwartet ist Ancsa für immer eingeschlafen. Obwohl sie sich auf ihrer PS sehr wohl fühlte, hat sie es wohl vorgezogen, ihrem alten Herrchen zu folgen…. Ruhe sanft, kleine Maus!
Ancsa
Mastino Napoletano, kastrierte Hündin, 9 Jahre alt, gechipt und registriert.
Nachdem ihr Besitzer starb, blieb Ancsa einige Zeit allein und unversorgt im Haus zurück – allein mit einem Huhn!
Ancsa ist sehr ruhig, ausgesprochen anhänglich und menschenfreundlich und verträglich sowohl mit Artgenossen (Rüden und Hündinnen) als auch mit Katzen.
Ancsa war immer Haushund – sie braucht Wärme, ein wenig Komfort, Zuwendung und menschliche Gesellschaft.
Zur Zeit lebt sie auf einer Pflegestelle, zusammen mit anderen Hunden und Katzen in einer Wohnung. Den Großteil des Tages verschläft sie – eine Lady ihres Alters darf das!
Das Wichtigste für Ancsa ist die Nähe zu ihren Menschen.
Für Ancsa werden Liebhaber der “Grauen Schnauzen” gesucht – Menschen, bei denen sie ihre letzten Lebensjahre geborgen und umsorgt mit viel Liebe verbringen darf.
Erstanfragen bitte an die Molosser-Vermittlungshilfe, wir leiten alles umgehend an die Vermittler weiter.
Email: vermittlung@molosser-vermittlungshilfe.de
Hinweis:
Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung.
















