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Melone

Shar Pei oder Shar Pei-Mischling, kastrierter Rüde, etwa 35 cm groß, circa 2008 geboren.
Stammt vermutlich aus Deutschland, ein Bluttest war bisher nicht erforderlich.
Standort: Tierheim Schkortitz

Das TH schreibt:

Melone ist ein Fundhund, den man im Juni 2011 – rassetypisch misstrauisch gegen Fremde –  mit Fangschlinge ergreifen musste. Er knurrte, war verunsichert, aber dank Hunger konnte er auf einem Riesengelände bei Großbothen eingefangen werden.

Melone lebte sich schnell ein und mutierte zum Ausführliebling. Er ist gut leinenführig, kennt Grundkommandos und mag Hündinnen, vermutlich toleriert er auch Rüden. Katzen findet er sehr interessant, wir denken aber, dass man ihn dank seiner Molossergemütlichkeit noch daran gewöhnen kann.

Eigentlich ist der Rüde ruhig und ausgeglichen, gelegentlich absolviert er aber trotzdem seine Belleinheiten.” Mann” will schließlich auch mal zu Wort kommen.

Da Melone in keinem sehr gepflegten Zustand und eher unterernährt war, vermuten wir,  dass er  ausgesetzt worden ist. Inzwischen sieht der Bursche schmuck aus. Kastration und Augen-OPs wurden erfolgreich absolviert. Ein Auge weist schon eine leichte Trübung auf, die ihn aber nicht beeinträchtigt.

Alles in allem ein klasse Hund. Wer Shar Peis mag, wird in Melone seinen Traumhund finden. Den Namen erhielt er, weil in einer Rassebeschreibung zu lesen war, das Shar Peis einen Kopf wie eine Wassermelone haben müssen, neben weiteren blumigen und liebevollen Beschreibungen.

Seine Scheu hat Melone bei uns völlig abgelegt. Er ist erfreut, wenn’s raus geht, ist besonders bei Kindern beliebt und meist ausgebucht für die Spazierzeiten.

Melone und wir finden trotzdem, dass er seine Zeit nicht unbedingt hier verbringen sollte und eigentlich würde er seine Termine gern für seine eigene Familie reservieren. Rund um die Uhr und ausschließlich, da müssen Sie sich gar keinen Kopf machen: seiner ist groß genug zum Vormerken……

Kontakt:

TSV Muldental e.V.
Tierheim Schkortitz

Marthaweg 41
04668 Grimma/ OT Schkortitz

Ricarda Keller

email: tsv-mtl@gmx.de
mobil: (0162) 30 49 8 49

www.tsv-muldental.de

Hinweis:

Die hier vorgestellten Hunde sind uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um die Hunde großflächiger bekannt zu machen.

 

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Update 19. April 2012:  Emma ist eine sehr spezielle Hündin. Sie sieht nicht nur außergewöhnlich aus, sondern hat auch ein außergewöhnliches Wesen. „Eigenwillig“ oder “schrullig” könnte man sie liebevoll nennen. 

Sie freut sich sichtlich über menschliche Gesellschaft und liebt es, mit ihren Menschen zu spielen. Es ist äußerst amüsant, ihr dabei zuzuschauen, denn wenn Emma spielt, dann tanzt sie, dann springt sie und vollführt sie aparte Bewegungen mit ihren Vorderbeinen.

In ihrem Zusammenleben mit Menschen zeigt sich Emma bisher pflegeleicht und sie ist Kindern gegenüber sehr lieb. Katzen mag sie allerdings nicht.

Update 17. Februar 2012:  Emma ist inzwischen kastriert und das Geschwür am Gesäuge ist erfolgreich behandelt worden und mittlerweile verheilt.

Betreffend ihre Verträglichkeit mit anderen Hunden macht sie kleine Fortschritte. Ein netter, souveräner Rüde und Menschen mit viel Erfahrung wären Familienmitglieder, die wir uns für Emma gut vorstellen können.

Emma

Shar Pei, kastrierte Hündin, ca. 1 Jahr alt.
Standort: Athen/Griechenland

6. Dezember 2011:

Anfang Oktober 2011 entdeckte eine griechische Tierschützerin ein Shar Pei-Hündin, die in Mülltonnen nach Futter suchte. Ihr Gesäuge zeigte, dass sie Junge zu versorgen hatte. Die junge Frau folgte der Hündin und fand schließlich die Hundebabies: drei kleine Würmer hatte die Hündin zur Welt gebracht.

Der Platz, den sie sich für ihre kleine Familie ausgesucht hatte, befand sich auf einem verlassenen Firmengelände, am Rand einer Durchgangsstraße, die zum Athener Flughafen führt. Das Gelände war überdacht, so dass die Familie nicht nass wurde, und an einer Seite befand sich ein Zaun. Aber ausgerechnet die Stelle, die auf die Durchgangsstraße führte, war offen.

Es lagen viele alte Plastikkörbe auf dem Gelände und die fürsorgliche Hundemutter hatte ihre Welpen in einen der Behälter gesetzt.

Der Behälter wurde von den Tierschützerin mit Holzwolle ausgelegt, damit es für die Kleinen ein wenig angenehmer und weicher war.

Emma, so wurde die liebe Hundemama genannt, hatte wirklich den besten Platz für ihre Kinder ausgesucht, den sie finden konnte. Doch was würde geschehen, wenn die Kleinen erst einmal größer wären und aus der Kiste krabbelten? Wenn sie anfingen, über das Gelände zu toben und abenteuerlustig entdecken wollen, wie die Welt außerhalb des geschützten Platzes aussieht? Der einzige Weg vom Gelände führte schließlich auf die verkehrsreiche Durchgangsstraße… Und auch in Griechenland werden die Abende und Nächte langsam kühler.

Anfang November nahm die Tierschützerin Emma und die Welpen mit nach Hause, weil die Situation auf dem Firmengelände zu gefährlich für sie war: das Dach, unter dem Emma Zuflucht gesucht hatte, erwies sich als nicht ausreichender Schutz vor Kälte und Nässe. Es hatte heftig geregnet, das Regenwasser floss in Strömen vom Dach auf den Boden und überschwemmte den überdachten Platz. Zudem war das Dach an einigen Stellen undicht …

Das Regenwasser floss auch in den Korb der Hundekinder, die Papierunterlage sowie die Sägespäne sogen sich voll Wasser … die Kleinen saßen mittendrin, durchnässt und zitternd vor Kälte.

Es gab keine andere Lösung: Emma, Chica und Chico (der dritte Welpe konnte bereits in Griechenland vermittelt werden) sind nun bei der Tierschützerin. Untergebracht in ihrem Badezimmer, da bereits 8 weitere Hunde im Haus sind und sie sonst keine Möglichkeit hat, die Hunde zu trennen.

Doch dieser winzig kleine Platz ist für Emma der Himmel auf Erden… Sie ist glücklich, nicht frieren zu müssen und ihre Kinder und sich in Sicherheit zu wissen. Und sie muss nicht mehr nach Futter suchen.

Emma ist sehr darauf bedacht, ihren kleinen Zufluchtsplatz sauber zu halten. Wenn man ihr eine neue Decke hinlegt, gibt sie einem Küsschen über Küsschen…

Emma war bereits mehrere Male spazieren. Aber die Spaziergänge dauern immer nur kurz, denn sobald sie ihre notwendigen Geschäftchen erledigt hat, möchte sie zurück ins Haus zu ihren Kindern.

Emma ist sehr geduldig und hält still, wenn ich die vermilbten Ohren und die Fleischwunde an der Brust behandelt werden.

Man schätzt die Hündin auf ca. ein Jahr, wird aber noch in der Klinik nachfragen, wenn Emma zur Kastration hingebracht wird.

Die ganze Geschichte mit vielen Fotos kann man direkt bei Stray nachlesen: Emma

Kontakt:

Stray – einsame Vierbeiner e.V.
http://www.stray-einsame-vierbeiner.de/

Sandra Böhm

Tel. (062 33) 45 92 718
mobil (0160) 406 99 80

email: sandra-boehm25@t-online.de

Hinweis:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung.

 

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