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Dogo Canario Pero, Rüde, *25.10.2018 – Notfall!

18. Januar 2020

NOTFALL!

Pero

Dogo Canario, (noch) unkastrierter Rüde, 66 cm groß, ca. 40 kg schwer (wächst noch), 1 Jahr alt.
Standort: noch bei seinem Halter in der Nähe von Hamburg

Pero sucht dringend ein neues Zuhause, da sein Herrchen nicht nur mit seiner Erziehung und Auslastung überfordert ist, sondern auch noch schnellstmöglich bzw. spätestens Ende Februar aus seinem Elternhaus ausziehen muss und ihn alleine nicht halten kann!

Pero ist ein junger Rüde, der bereits jetzt rassetypisches Verhalten zeigt und daher unbedingt eine souveräne und ruhige Anleitung braucht, die ihm sein Halter aufgrund der derzeitigen Umstände und des hohen Zeitdrucks nicht geben kann, da er in seiner Verzweiflung schnell emotional reagiert, was Pero sicher nicht gut tut.

Zuhause, innerhalb der Familie,  ist er ein ganz zahmer und lieber Kerl, der sich unheimlich freut, wenn seine Menschen heimkommen und dann auch gerne versucht, sich mit auf’s Sofa zu schummeln, um mit ihnen zu schmusen, ihnen die Ohren abzuschlecken und ihnen nah zu sein.

Pero ist sehr wachsam und territorial. Fremde akzeptiert er nur in Ausnahmefällen. Manchmal klappt es, wenn hundeerfahrene Besucher ihn bereits außerhalb des Hauses begrüßen und dann vor ihm hineingehen. Ansonsten wird der Bursche vorsichtshalber angeleint oder weggesperrt. Die Territorialität erstreckt sich aber auch auf das direkte Wohnumfeld: hier ist er recht angespannt und beäugt Passanten kritisch, so dass man auch hier eine gewisse Vorsicht walten lassen sollte.

Außerhalb des eigenen Grundstücks zeigt Pero sich aber generell recht unsicher und geht in seiner Unsicherheit im Zweifelsfall nach vorne, getreu dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung!“ Er meint das durchaus ernst, grollt und springt vor. Er reagiert dabei insbesondere auf auffälliges, ungewöhnliches Verhalten ihm unbekannter Personen, auf ängstliches Verhalten sowie auf unberechenbares Verhalten von Kindern. Bei größerem Gedränge in der Fußgängerzone blendet er hingegen alle Menschen aus.

Peros Aggression ist erst nach einem Vorfall mit einem anderen Rüden aufgetreten, der ihn in der Vergangenheit bereits mehrfach provoziert hatte. Als sich Pero letztendlich zur Wehr setzte, ist ihm sein Halter bei dem Gerangel versehentlich auf die Pfote getreten, woraufhin der junge Rüde aufschrie und ernsthaft böse wurde. Offenbar hat er den Schmerz leider nicht nur mit dem anderen Rüden, sondern auch mit dem Ort des Geschehens verknüpft und lässt sich nun nur noch mit Mühe an der Stelle vorbeiführen.

Seitdem sind andere Rüden mit Vorsicht zu genießen. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass der Jungspund bei freundlichen Geschlechtsgenossen ganz  entspannt reagiert und spielen möchte. Pero reagiert wohl situations- und sympathieabhängig. An Hündinnen ist er sehr interessiert und zeigt keine Aggression, soll sich allerdings bei einer gescheiterten Vermittlung zu einer Hündin nach einer Woche mit ihr gebissen haben. Die genauen Umstände sind nicht bekannt. Seitdem geht sein Halter anderen Hunden lieber aus dem Weg, was das Problem natürlich auf Dauer verschärft.

Pero ist an sich ein lustiger, aktiver junger Hund mit viel Energie, der viel Spaß an Suchspielen hat und liebend gerne buddelt.

Er verfügt bereits über einen recht guten Grundgehorsam, ist aber – typisch Dogo Canario – ein ziemlicher Sturkopf. Man muss extrem konsequent sein, damit er hört, ansonsten neigt er zur Verselbstständigung. Dies liegt aber auch sicher an seinem Alter.

Abrufbarkeit und Leinenführigkeit waren schon mal besser, sind aber immer noch ok. Bei seinem Herrchen zieht Pero nicht, bei anderen Personen macht er erst mal, was er will. Hier muss man sich ruhig, aber bestimmt durchsetzen können. Der Bursche braucht ordentlich Führung. 😉

Jagdtrieb ist vorhanden. Den Maulkorb kennt er, mag ihn aber nicht. Mit Leckerchen kann man Pero aber eigentlich immer motivieren.

Pero ist stubenrein, kann nach Eingewöhnung ein paar Stunden alleine bleiben und fährt problemlos im Auto mit (auch wenn er hin und wieder jammert).

Aktuell hat Pero keine gesundheitlichen Einschränkungen. Interessenten sollten aber wissen, dass er schubweise immer mal wieder eine Panostitis (Entzündung der Röhrenknochen) hat, eine typische Erkrankung großer Junghunde. Das Krankheitsbild verschwindet ohne Folgeschäden von selbst, spätestens wenn der Hund ausgewachsen ist. Der letzte Schub ist nun aber schon über 2 Monate her. Bei einem akuten Schub sollte Pero Schmerzmittel erhalten.

Peros Wunschzuhause ist bei rasse-erfahrenen Menschen mit Haus und gut eingezäuntem Gelände / Garten, das er auch bewachsen darf. Er kennt zwar die Stadt und lebt am Ortsrand, ist aber definitiv kein Stadthund. Eine eher ländliche und ruhige Gegend wird also bevorzugt. Kinder und andere Tiere sollten in der Familie nicht vorhanden sein. Am besten wäre Einzelhaltung, damit man sich voll und ganz auf Pero konzentrieren und an seinen „Baustellen“ arbeiten kann.

Die Vermittlung erfolgt zu den im Tierschutz üblichen Bedingungen mit Vor- und Nachkontrolle(n), Schutzvertrag und Schutzgebühr. Keine Vermittlung in Außen- oder Zwingerhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Der Erstkontakt erfolgt über die Molosser-Vermittlungshilfe. Interessenten erhalten eine Selbstauskunft, die nach dem Ausfüllen umgehend an die Vermittler weitergeleitet wird.

Erstkontakt:

Molosser-Vermittlungshilfe

email: pero@molosser-vermittlungshilfe.de

Hinweis:

Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung. Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich keinen Einfluss auf das Vermittlungsprocedere haben. Wir bieten durch Veröffentlichung des Gesuchs auf unserer Seite lediglich ein Portal, um den Hund großflächiger bekannt zu machen.



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