French Bulldog, Rüde, *2005
22. September 2011Franz
Französische Bulldogge, (noch) unkastrierter Rüde, 5 Jahre alt.
Standort: noch in Spanien
Franz‘ Familie kann ihn nicht mehr halten und sucht ein gutes Zuhause für den Rüden. Spanische Tierschutzfreunde haben die Tieroase um Hilfe gebeten. Franz wird am 8.10. ausreisen und wartet dann auf einer Pflegestelle auf geeignete Menschen und Freunde seiner Rasse.
Franz ist ein freundlicher, kleiner Hund, der bisher im Haus gelebt hat. Rassebedingt ist er keine “Sportskanone”, sondern eher der gemütliche Typ.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Franz schnell eine liebe Familie finden würde.
Kontakt:
Tieroase Heuchelheim
Frau Toth
email: iluja@gmx.de
Tel. (06 41) 65 960
Hinweis:
Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung.
Notfalltierheim in Sachsen!
21. September 2011Meldung vom 9. September 2011:
Liebe Tierfreunde,
nachdem wir nun einiges erreichen konnten und viele helfende Hände gereicht wurden, hier ein aktueller Stand der Dinge:
Es konnten mehrere Katzen an andere Organisationen vermittelt werden, die nun je nach Bedarf medizinisch betreut werden können. Laut Aussage der jetzigen Tierheimmitarbeiter bewegt sich die Bestandsgröße bei 50-60 Katzen, welche wir so vorerst akzeptieren.
Zwei Meeris sind nun bei uns, drei Ratten konnten durch uns für das Wurzener Heim vermittelt werden.
Einen Hund (Anna, 1 Jahr) haben wir übernommen, wo ein ehemaliger Hundehalter angesprochen wird, der eine ähnliche Hündn von uns übernahm, welche leider viel zu schnell verstarb.
Zwei weitere (Trixie, 11 Jahre, mit Mamatumor und Paul, zwei Jahre) wurden in einen Brandenburger Verein vermittelt und dafür von uns vorbereitet (Entwurmung, Entflohung, durch Spenden finanzierte Kastration).
Sechs Hunde wurden von einem mitteldeutschen Verein übernommen (Strolch, 14 Jahre – Bello, 13 Jahre – Bienchen, 10 Jahre –  Tequila, 9 Jahre – Rheumalabbi Bruno, 10 Jahre – Odin, 2 Jahre). Außer der üblichen Parasitenbehandlungen sind bis auf einen Hund alle Dauerpatienten, die an Herzerkrankung und/oder Knochenproblemen leiden. Für einen der alten, kranken Hund hat sich hier ein Interessent gemeldet. Die Infos dazu werden an den Übernahmeverein weitergeleitet. Zwischen dem Übernahmeverein und dem Tierheim Wurzen besteht Kontakt. Zu unserer großen Freude hat dieser Verein sich auch einem blinden und alten Kater angenommen, der größte Katzennotfall, der in Wurzen auf seine Chance wartete.
Die an schwerer HD erkrankte und sehr junge Hündin Petra konnte nach kurzer Vorbereitung bei uns an eine Pflegestelle bei Kassel verbracht werden und lebt nun in einem eher gesetzten Hunderudel. Ein Kliniktermin stand schon bei Abholung fest, im Rudel hat sie sich gut eingefügt.
Die Kastration von Paul, alle Transporte der Tiere und auch weitere kleine medizinisch grundlegende Dinge sind von Spendern teilweise in bar und teilweise in persönlichem Einsatz mit dem privaten PKW durch die eigentliche Transporthilfe geleistet worden. Hier unser Dank für diese Hilfe.
Die Unterbringung und Vorbereitung der Vierbeiner, die bei uns logierten und die dann weitervermittelt werden konnten, trägt unser Verein dazu gern bei.
Nun der Retriever Yellow (4 Jahre), der von jetzigen Wurzener Mitarbeitern bei einem Besuch bei uns mitgebracht wurde: da die Stromkosten, für die anfänglich von einem unserer Mitglieder gesammelt wurde, durch die Stadt Wurzen übernommen wurden, ist in Absprache mit den Tierheimmitarbeitern beschlossen worden, das Geld für Yellow und seine dringend nötige Operation auszugeben. Zwischenzeitlich wird Yellow bei uns betreut und wir hoffen, dass eine OP genügt und Yellow bald den ersten Schnee tobend genießen kann. Kosten, die über dem gespendeten Betrag liegen, übernehmen wir gerne.
Natürlich sind die Spender über das Vorgehen informiert und auf Wunsch bestand die Möglichkeit, für Strom gespendetes Geld zurückzufordern (was keiner in Anspruch nahm).
Im Moment sind im Wurzener Heim noch circa 20 Hunde zu Hause.
Über alle übernommenen Hunde und deren Gesundheitszustand wurde detalliert Buch geführt und wird auf Wunsch dem neuen Vorstandsvorsitzenden in Kopie überreicht. Die Dokumentation dient auch als Nachweis für das zuständige Veterinäramt, welche die Grundversorgung der Tiere bisher als gesichert einschätzte. Über den weiteren Werdegang der Tiere werden wir zur sachgerechten Dokumentation informiert. Leider konnte der neue Vorsitzende bisher meinen mehrfachen Anrufen und Einladungen in unser Heim aus Zeitgründen nicht Folge leisten. Auch andere Privatpersonen, Vereine und Organisationen melden sich bei mir und fragen nach, weil keine weisungsbefugte Person auf die Hilfsangebote reagiert.
Umso mehr freute es mich, hier drei Helferinnen von der Basis des Wurzener Heimes begrüßen zu können.
Wir haben erklärt, worin  unser Interesse bestand und besteht, über Abläufe in unserem Heim gesprochen, Empfehlungen mitgegeben und Infos ausgetauscht. Weitere Übernahmeangebote für Katzen und einen älteren, großen Hund liegen noch vor, wurden aber vorerst abgelehnt. Für den bisher so engagiert arbeitenden Helfer, der vorerst das Handtuch geworfen hat, haben wir ein gutes Wort einlegen können und hoffen, dass er wieder in den Tierheimalltag integriert wird. Schließlich hat er das Wurzener Tierheim unabhängig von allen Streitereien und neuem oder alten Vorstand am Leben gehalten. Er hat das gemacht, wozu ein Tierheim da ist: Tieren geholfen, auch wenn seine Hände viel zu oft zu wenig Hände waren.
Nötig sind im Moment Katzenstreu und Stronghold für vorwiegend große Hunde und Katzen. Desinfektionsmittel wird auch gern und dankend in Empfang genommen. Futterspenden und Spenden aller Art sind wie in jedem anderen Tierheim sicher immer gern gesehen.
Mit den Mitarbeitern des Tierheims konnte erst mal ein recht guter Kontakt hergestellt werden und weitere Unterstützung im Rahmen unserer Möglichkeiten wurde zugesichert.
Dank Eurer Hilfe konnten dem Wurzener Tierheim viele kostenintensive Tiere abgenommen werden, damit die sich weiter drehende Geldspirale sich erst mal ein wenig langsamer dreht, bis alle Unterlagen gesichtet und ausgewertet sind. Auch finanziell muss Wurzen erst einmal sehen, wie es weitergeht und wir hoffen inständig, dass für eine optimale Versorgung der Tiere und einen Neustart mit reellen Chancen der neue Vorstand in Wurzen ein Einsehen hat und bei weiteren Hilfsangeboten egal welcher Art zugreift. Ich hoffe inständig, dass der Tierbestand eher minimiert, statt maximiert wird, bis die Zufunft gesichert ist.
Unsere Unterstützung haben die Helfer des Wurzener Heimes und einer guten Zusammenarbeit steht bisher nichts entgegen.
Über den weiteren Werdegang informieren wir Euch selbstverständlich.
Ich danke hier nochmal allen, die uns und die Wurzener Schützlinge so schnell und unkompliziert unterstützt haben, Danke, Danke, Danke….
Mit tierischen Grüßen
R.Keller und Team
TSV Muldental e.V.
Tierheim Schkortitz
(0162) 30 49 849
Meldung vom 28. August 2011:Â
Liebe Tierfreunde,
nach einem Besuch im Wurzener Tierheim und der Absicht, zwei Hunde zu übernehmen, bin ich mit einem weiteren Mitglied aufgewühlt nach Hause gefahren.
Unabhängig von der Gesamtsituation des Vereines ist es uns völlig unverständlich, dass nur EIN Mitarbeiter den Betrieb am Laufen hält, mit so ein, zwei weiteren Tierfreunden. Alle anderen Besuche beschränken sich auf das Ausführen von Hunden, laut Aussage des Einzelkämpfers wird ihm dann gern noch ein Hinweis auf die Haufen erteilt. Eine Schippe zu nehmen oder ihn beim Putz und der Versorgung zu unterstützen: Fehlanzeige.
Die Eineurojobber sind noch bis Dienstag oder Mittwoch da.
Ich bin erstaunt und finde die hygienische Situation erst einmal bewundernswert, Katzenhaus und Hundezwinger waren soweit sauber. Ich bin aber überzeugt, dass Schwachstellen da sind, schon allein wegen der personellen Besetzung.
Der Ernährungszustand der Tiere war völlig okay, auch da liegt mir nichts im Magen.
Probleme sehen wir in der medizinischen Versorgung. Alle Hunde sind eher groß ( DSH, Mali, Labbi, Retriever, usw.), meist eher alt oder mit Macken behaftet. Die wenigen kleinen Hunde sind meist bissig, auch alte Tiere. Es laufen echte Notfälle rum, ein Labbi mit Rheuma, Retriever mit Kreuzbandriss, usw.
Dazu kommen circa 200 Katzen aller Altersklassen. Wenn Wurzen sich auflöst, haben wir hier alle ein Riesenproblem. Eine klare Übersicht über die Katzen ist nicht vorhanden.
Der Mann alleine, in zwei Wochen sollen Strom und Wasser abgestellt werden, einige Spendenzusagen haben wir aber schon und können es vielleicht verhindern…. wir arbeiten dran!
Unser Ziel ist die Verringerung des Bestandes, bis die Vereinsquerelen beseitigt sind und ein ordentlicher Tierheimablauf gewährleistet ist, damit Wurzen sein Tierheim und auch seinen Verein behält. Und um den einzigen Mitarbeiter zu entlasten, der dieses Pensum nicht schaffen kann. Mit ihm arbeiten wir zusammen, wir wollen ihn an der Basis unterstützen, damit er den Tieren helfen kann, denen er bislang keinerlei medizinische Versorgung geben kann, nicht mal Wurmkur, Flohmittel oder ähnliches, nichts.
Zu einem Tierheim gehört mehr als Streicheln und Ausführen oder sich in persönlichen Differenzen zu verrennen.
Leider haben wir den traurigen Eindruck, dass über den ganzen Zoff die Tiere vergessen werden. Es ist furchtbar, den Mann alleine strampeln zu sehen, ohne finanzielle Möglichkeiten und Aussichten. Auch er erhält keinen Cent, macht alles ehrenamtlich…
Bis auf die Mäuse konnten alle Nager schon vermittelt werden. Wir suchen am dringendsten Plätze für Katzen. Weiterhin Plätze für die Hunde, auch Gnadenplätze.
Jedes Angebot hilft, für zwei Hunde ist ein Ausweg in Sicht….
Meine Kollegin ist seit unserem Besuch täglich vor Ort und hilft beim Reinigen. Bei Platzangeboten macht sie Vorschläge mit Fotos.
Wir suchen Lösungen für die medizinische Erstversorgung (in unserem Heim) oder den Transport, einzige Vertragsbedingung ist dann ordentliche medizinische Hilfe.
Kontakt:
Steffi Riedel
(0152) 049 48 737 oder steffi-riedel1@web.de
Bitte helft uns: zeigen wir dem Einzelkämpfer und seinen Schützlingen, was Tierschutz heißen kann, heißen sollte und das er nicht alleine dasteht…..Sein Einsatz sollte endlich belohnt werden, er muss wieder das Gefühl bekommen, dass seine aufopferungsvolle Arbeit nicht umsonst ist und die Fellnasen eine Zukunft bekommen, die auch ihn glücklich machen wird.
Mit tierischen Grüßen
TSV Muldental e.V.
Ricarda Keller

