Boxer x Englische Bulldogge, Rüde, *November 2005
28. Januar 2010Rockynko
Rockynko ist ein Mix aus Boxer und Englischer Bulldogge, geboren im November 2005. Der kastrierte Rüde, der am 7.3.2009 aus dem Tierheim Zlate nach Wetzlar kam, ist taub.

Rockynko stellt sich vor:
Hallo ihr da draußen, auch wenn ich aussehe wie der „Kleine Onkel“ aus Pipi Langstrumpf, so bin ich doch ein Hund. Die Leute rufen mich Rockynko – da ich aber taub bin, dürft ihr mich auch gerne anders nennen.

Ich suche dringend ein neues zu Hause mit einem Herrchen oder Frauchen oder beidem, die sich die Zeit nehmen, sich mit mir zu beschäftigen. Vieles verstehe ich zur Zeit einfach noch nicht, da man mir es nicht mit Worten „erklären“ kann.
Ich tobe sehr gerne und liebe es, mit anderen Hunden spazieren zu gehen. Meine Betreuer hier meinen, dass ich einen idealen Zweithund abgeben würde, da ich auf diese Weise jemanden hätte, an dem ich mich als Hund halten kann. Hündinnen sind auch kein Problem, denn ich bin kastriert.
Wer hat Lust mich kennen zu lernen?
Kommt mich doch einfach mal im Wetzlarer Tierheim besuchen.
Ich warte hier auf euch.
Bis bald
Euer Rockynko
Weitere Bilder: Tierheim Wetzlar
Kontakt:
Tierschutzverein Wetzlar und Umgebung e.V.
Magdalenenhäuser Weg
35578 Wetzlar
Telefon: 06441-22451
Hinweis:
Der hier vorgestellte Hund ist uns nicht persönlich bekannt. Alle Informationen über Charakter, Gesundheit etc. stammen von den Vermittlern. Für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen wir daher keinerlei Verantwortung.

Besitzer verstümmelt Doggenbaby und klagt jetzt auf Herausgabe !
19. Januar 2010Update vom 12.2.1020:
Abschied von Til
Am 3. Dezember 2009 zog bei mir ein kleines, schwarzes, völlig verängstigtes und gequältes Doggenbaby ein.
Am 11. 02.2010 verlässt mich ein lackschwarzer, freundlicher und mit klugen Augen in die Welt blickender Til.
Wir, das sind ca. 8000 Menschen, die mit uns gelitten und gekämpft haben, schafften es, dass Tils Peiniger es mit der Angst zu tun bekommen hat und von sich aus auf den Hund verzichtete.
Wir haben es geschafft, dass Til am Wochenende auf seine Reise in ein neues Zuhause gehen kann, wo er geliebt wird und in seiner neuen Familie mit einer netten kastrierten Doggenhündin zusammen alt werden kann.
Mir fällt der Abschied von meinem kleinen “KEINOHRHASEN” sehr schwer, aber ich freue mich unheimlich darüber, dass wir gemeinsam dieses eine Leben retten konnten.
Darum machen wir alle Tierschutzarbeit, weil es Menschen wie Herrn G. gibt, denen das Leid der Tiere völlig egal ist, und Hunde wie Til, die unsere Hilfe brauchen.
Ich kann nicht alle aufzählen, bei denen ich mich im Namen von Til für die tolle Unterstützung bedanken möchte. Da würden 100 Blatt Papier nicht ausreichen. Aber jedem, der mit seiner Unterschrift, seinen Briefen oder seiner Spende um Til gekämpft hat, sage ich danke.
Kerstin Lenz und Til
Tierschutzverein Demmin und Umgebung e. V.
Update 9.2.2010:
Gute Nachrichten von Notdogge e.V. !
Hallo zusammen,
seit heute ist es amtlich:
Wir alle zusammen haben den ersten Schritt in Sachen Til gewonnen!!
Mit heutigem Schreiben ist bei Frau Lenz die Verzichtserklärung von M.G. eingegangen womit er auf eine Rückgabe von Til verzichtet. Wir können uns also nun um die Strafgeschichte kümmern, Til kann und darf zu seiner neuen Familie umziehen. Dafür brauchen wir zwar noch eine Fahrkette, ich werde aber dazu in einem gesonderten Beitrag noch um engagierte Hilfe eurerseits aufrufen, denn Til muss einmal quer durch Deutschland nach Bayern.
Wir, und natürlich in aller erster Linie Til, bedanken uns bei euch allen recht herzlich für eure unermüdlichen Einsätze für den Buben. Eure Unterschriften, die wir jetzt dann dem TSV Demmin und der Staatsanwaltschaft übergeben werden, eure Briefe die ihr ebenso unermüdlich gemacht und verziert habt und euren Einsatz in unendlich vielen Foren, Blogs, am Telefon und bei der Presse.
Gemeinsam haben wir diesen Teilerfolg erzielt DANKE !!
Bitte verbreitet diese frohe Nachricht genauso wie den Fall an sich damit sich alle freuen können die sich beteiligt haben.
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Viele Grüße Peter ***************************
Update 23.01.2010:
http://forum.ksgemeinde.de/allgemeines/103259-doggenbaby-von-besitzer-verstuemmelt-hilfe.html
Aus Notdogge.de folgende Unfassbarkeit. Bitte helft mit, indem Ihr die Petition unterstützt. Danke.
TEXT:
22.01.2010 :: Unfassbare Grausamkeit mitten in Deutschland Trotz Kupierverbot werden in Deutschland immer noch Welpen die Ohren und die Schwänze abgeschnitten. Hier der unfassbar grausame Fall des Doggenwelpen “Til”, derzeit im Tierheim Demmin. Am 02.12.2009 wurde der Tierschutzverein Demmin aktiviert, da in Loitz wohl ein junger Hund herumlaufe.
Frau Kerstin Lenz traute ihren Augen kaum als sie dort ankam: Es handelte sich um einen 6 bis 8 Wochen alten Deutsche Doggenwelpen, dem vor kurzem die Ohren “abgeschnitten” wurden. Ausserdem hatte er eine verkrustete Wunde in der linken Gesichtshälfte. Hier der Bericht von Frau Lenz:
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Am nächsten morgen bin ich mit dem völlig verängstigten Welpen zur Tierklinik Anders in Demmin gefahren. Dort wurde er untersucht, und es wurde festgestellt, dass seine Ohren vor ca. 1 Woche unsachgemäß kupiert wurden und er eine frisch genähte Wunde unter dem rechten Auge hatte. Alle Wunden waren stark entzündet und verdreckt. Er bekam Amoxiclav für 1 Woche, um die Entzündung zu heilen. Der Welpe hat bei jeder Berührung seines Kopfes geschriehen. Vom Tierarzt bin ich zum Veterinäramt des Landkreises Demmin gefahren und habe Anzeige gegen Unbekannt erstatten wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Dr. Berndt vom Veterinäramt Demmin hat mir zugesichert, dass ich den Hund, falls der Besitzer sich meldet, nicht heraus geben muss. Noch am selben Abend stand Herr G. aus L. vor meiner Tür und verlangte die Herausgabe seines Welpen. Was ich nicht tat. Ich sagte Herrn G. er möchte sich beim Veterinäramt melden und alles weitere dort besprechen. Am nächsten Tag rief mich der Anwalt des Herrn G. an und fragte, auf welcher gesetzlichen Grundlage ich den Hund nicht herausgebe. Ich verwies auch ihn an das Veterinäramt Demmin.
3 Tage später wurden bei Til (so wurde der Welpe inzwischen genannt) in der Klinik die Fäden gezogen. Ich habe noch nie einen Hund so erbärmlich schreien gehört. Noch Tage später hat Til sich jedes Mal in eine Ecke geflüchtet, wenn jemand in seine Nähe kam, und hat panisch vor Angst gebellt.
Das Veterinäramt hat Anzeige gegen Herrn G. bei der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wegen Tierquälerei erstattet. Der Anwalt des Herrn G. wartet jetzt auf die Anklageschrift.
Am 31.12.2009 veröffentlichten wir Tilis Schicksal in der Regionalzeitung “Anzeigenkurier”. Daraufhin bekam ich einen anonymen Anruf, in dem mir mitgeteilt wurde, dass Tils Mutter eine schwarz-weiß gefleckte Dogge mit Namen Elsa ist, die unweit von uns auf einem Hof lebt. Herr G habe den Welpen dort erworben und ihn von einem Kumpel für 150 Euro kupieren lassen, um ihn dann weiter zu verkaufen. Der Welpe war mit anderen Hunden zusammen in einem Garten untergebracht. Dort wurde der Welpe von den anderen Hunden gebissen, daher die Verletzung unter dem Auge. Die Gartenbesitzerin ist mit Til zum Tierarzt gefahren, um die Wunde nähen zu lassen. Der Tierarzt zwar gefragt warum der Hund kupiert ist, als er den Namen des Besitzers hörte, ist aber nicht weiter darauf eingegangen. Seinen Namen wollte der Anrufer aber nicht nennen weil er Angst vor Herrn G hat.
Heute hat Til mit Milben zu kämpfen, die durch die Mangelversorgung in den ersten Wochen seinen kleinen Körper befallen konnten. Ansonsten fängt er jetzt langsam an, auf Menschen zu zu gehen, und er freut sich auch schon verhalten, wenn er mich sieht.
Das ist Tils Geschichte. Bitte helft, dass sie ein gutes Ende nimmt!
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Unfassbar was mit “Til” geschehen ist – noch unfassbarer das sich der “Mensch” jetzt einen Anwalt nehmen kann und wohl auf die Herausgabe des Welpen drängen kann. DAS DARF KEINESFALLS GESCHEHEN. NotDogge e.V. wird sich mit allen gebotenen Mitteln dafür einsetzen das dieser “Mensch” Til nicht mehr zurück bekommt und sich ebenfalls für ein Tierhalteverbot stark machen. Strafrechtlich liegt hier mindesten eine Straftat nach den Paragraphen §17 2a und b TierschG handelt es sich hier sicher.
Schon allein im Sinne der § 5(1) und 6(1) und damit greifen dann auch mindestens die Paragrafen §12(5) und 16a (2 und 3).
Unterstützen auch Sie uns und den Tierschutzverein Demmin mit ihrem Engagement. Unter der Adresse:
http://www.meinepetition.ch/untersc [...] dsig=FL47ZjcANBlzqx8yYUfR
haben wir eine Onlinepetition eingerichtet die wir dem Gericht und der Staatsanwaltschaft übergeben werden.
Weiterhin werden wir alles was möglich ist an Presse, Funk und Fernsehen mobilisieren um auf diesen Fall aufmerksam zu machen. Diese Verstümmelungen, die heute noch gemacht werden müssen mit aller Macht aufgehalten werden, zumal wenn unsachgemäß und wahrscheinlich sogar ohne jede Betäubung nur um des Profites wegen. Solche Menschen müssen mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden, wenn gleich dies wohl trotz aller Bemühungen im Strafmaß wieder viel zu gering ausfallen wird. Undenkbar was dieser “Mensch” wohl schon alles mit Hunden angestellt hat und wohl auch noch tun wird.
Schauen Sie in diese Augen und helfen Sie uns helfen!!
Til

Doggenbaby „Til“ blickt mit großen Kulleraugen noch immer ängstlich in die Welt.
Eine Geschichte, die leider immer noch in Deutschland passieren kann.

Ein Zweibeiner kam und nahm mich mit. Da saß ich nun im wahrsten Sinne des Wortes mutterseelen-allein. Plötzlich war alles fremd, niemand war mehr da, der mich tröstete. Ich hatte verdammt große Angst. Doch es kam noch schlimmer.
Irgendwann kam der Zweibeiner wieder, packte brutal meine Ohren und begann etwas abzuschneiden. Es waren endlose schmerzvolle Minuten. Ich habe geschrieen, so laut ich konnte. Doch meine qualvollen Schreie blieben ungehört. Endlich ließ der Zweibeiner mich los.

Lange lag ich so da, blutüberströmt, voller Angst und mit brennendem Schmerz. Nach einigen Tagen entzündeten sich meine Ohren, bzw. die Stummel, die mir noch geblieben sind.

Als ich so da lag, mir alles weh tat und ich dachte, dass ich nun sterben muss, gab es Menschen, die haben mich liegen sehen , doch geholfen hat mir keiner. Sie gingen einfach nur weiter. Du kannst dir selber deine Gedanken machen, warum sie so sind.
Was haben sich diese Menschen wohl dabei gedacht? „ Ach Gott, der Arme, ich kann gar nicht hinsehen. Ich muss doch auf mich schauen, kann mir doch kein Ärger einhandeln. Warum kümmert sich niemand?“
So oder ähnlich müssen die ersten 6 Wochen im Leben dieses kleinen Doggenrüden ausgesehen haben, bevor er als Fundhund zum Tierschutzverein Demmin kam.
Als Til (Til Schweiger mit seinem Film“ KEINOHRHASEN” wurde kurzerhand zum „Namensgeber”) zum Tierschutzverein Demmin kam, sprachen nur noch Angst und Schmerz aus seinen Augen.
Nur der Schmerz ließ Til noch wissen, dass er lebt. Viele werden sich jetzt fragen:
Was ist das für ein Mensch, der so etwas tut und warum?
Warum gibt es denn trotz Kupierverbot noch immer so viele verstümmelte Hunde?
Der Tierschutzverein Demmin jedenfalls hat angesichts der grausam verstümmelten Ohren das Veterinäramt des Landkreises Demmin eingeschaltet und Anzeige gegen den Besitzer erstattet. Dieser hatte sich beim Tierschutzverein gemeldet und unverzüglich die Rückgabe des Hundes gefordert, da es aber um das Leben des Hundes ging, wurde das verweigert.
Jetzt muss ein Richter entscheiden, ob die Sachbeschädigung, die an Til durchgeführt wurde, nur mit einer Geldstrafe geahndet wird und er dann in die Hölle, aus der er entfliehen konnte, zurück muss, oder ob der Tierschutzverein, der in den vergangenen Monaten die tierärztliche Versorgung veranlasst und sich liebevoll um Til gekümmert hat, ein neues liebevolles zu Hause für Til suchen darf .
Menschliche Nähe und Zuneigung zerstreuen alles Leid und machen Til glücklich, sie sind für diesen Doggenrüden so wichtig wie das Sonnenlicht und die Luft.
Nur eine leichte Berührung, ein nettes Wort, und seine Augen leuchten vor Freude. Wird er jedoch alleine draußen gelassen, in die kalte Einsamkeit geschickt, schreit er, um deutlich zu machen, wie furchtbar er das findet.
Tilis Geschichte ist leider kein Einzelfall, die Geschichten seiner Geschwister bleiben unerzählt.
Jemanden zu finden, der wirklich in der Lage ist, einen extrem groß werdenden und sensiblen Hund wie Til ein Leben lang liebevoll zu versorgen, wird nicht einfach sein.
Bis dahin muss Til vom Tierschutzverein versorgt und finanziert werden, doch diese Hilfe wird nicht durch Staatszuschüsse oder Sozialsysteme abgesichert.
Lieber Leser:
Hast du nicht auch zwei Hände? Kannst du nicht eine davon hilfreich ausstrecken?
Erzähle Freunden und Bekannten von Til!
Sprich Hundführer an, die einen kupierten Hund führen! Frage sie, warum sie einem Hund so etwas antun!
Schau nicht weg!
Diese Verstümmelungen müssen aufhören!!!
Für die Behandlung und Versorgung von Til bittet der Tierschutzverein Demmin um Spenden:
Volksbank Demmin
Konto-Nr. 35 000 11 58
BLZ 150 916 74
Kontakt für Til:
KerstinLenz
Randow 15
17109 Demmin
Tel. 0 39 98 / 20 18 26
Funk 0171- 4 83 90 12
E-Mail: Lenz-Demmin@t-online.de



